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Bosch gibt zwar kein Fehlverhalten im Abgas-Skandal zu. In einem Vergleich mit US-Zivilklägern hat der VW-Lieferant aber zugestimmt, eine Millionensumme zu zahlen.

KEYSTONE/EPA/HARRY MELCHERT

(sda-ats)

Der Autozulieferer Bosch hat als Teil des zivilrechtlichen Vergleichs wegen der Abgasmanipulation bei Volkswagen in den USA der Zahlung eines dreistelligen Millionenbetrags zugestimmt.

Wie am Mittwoch aus Gerichtsdokumenten in den USA hervorging, zahlt das Unternehmen 327,5 Millionen Dollar an 554'000 betroffene Besitzer von Dieselautos.

Bosch hatte bereits im Dezember mitgeteilt, man habe zur Beilegung von Forderungen gegen das Unternehmen einen Kompromiss gefunden. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte damals berichtet, die Stuttgarter seien zur Zahlung von mehr als 300 Millionen Dollar an Kläger bereit, die dem Zulieferer aktive Mithilfe bei der Manipulation vorwerfen.

Bosch hatte Software an Volkswagen geliefert, mit welcher der Autohersteller Abgaswerte manipuliert hat. Im Gegensatz zu VW räumte Bosch aber kein eigenes Fehlverhalten ein, das bleibt auch nach dem Vergleich so. Allerdings waren zuvor 750 Millionen Euro für rechtliche Risiken zurückgelegt worden. Strafrechtliche US-Ermittlungen laufen weiter.

SDA-ATS

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