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Ein 13-jähriger Junge soll in Brasilien seine Eltern, seine Grossmutter und seine Grosstante getötet und sich dann selbst erschossen haben. Die fünf Leichen seien in zwei Häusern auf demselben Grundstück im Norden von São Paulo gefunden worden.

Dies teilte die Polizei am Dienstag (Ortszeit) mit. Ein Freund des Teenagers berichtete, dass der 13-Jährige schon seit langem Mordpläne gegen seine Eltern gehabt habe und Profi-Killer werden wollte.

Die Eltern des Jungen, dessen Name mit Marcelo angegeben wurde, waren Polizisten. Sie wurden ebenso wie die Grossmutter und die Grosstante offenbar bereits am Sonntagabend getötet.

Das Auto der Mutter wurde am Montagmorgen um 1.15 Uhr von einer Überwachungskamera gefilmt, als es in der Nähe der Schule des Jungen geparkt wurde. Die Schule liegt etwa fünf Kilometer vom Elternhaus des Teenagers entfernt.

Um 6.30 Uhr filmte die Kamera laut Polizeiangaben einen nicht zu erkennenden Menschen, der mit einem Rucksack auf dem Rücken zu der Schule geht. Vermutlich habe es sich um Marcelo gehandelt.

Normal zur Schule gegangen

Marcelo nahm am Montag ganz normal am Unterricht teil und liess sich dann vom Vater eines Klassenkameraden nach Hause fahren. Diesem habe er gesagt, er solle lieber nicht an der Haustür klingeln, damit sein schlafender Vater nicht wach werde.

Anschliessend habe sich der Junge offenbar selbst erschossen. Bei dem Jungen wurden nach Angaben der Polizei mindestens zwei Schusswaffen entdeckt: eine Pistole im Rucksack, eine andere - die Dienstwaffe des Vaters - unter der Leiche des 13-Jährigen.

Die Polizei erklärte, alles deute darauf hin, dass der Junge seine Verwandten erschoss. Es gebe keine Spuren eines Einbruchs und ein Rachemord von Kriminellen an den Eltern könne ausgeschlossen werden.

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SDA-ATS