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Brasiliens Staatschef Michel Temer hat seine Meinung geändert. Nach einer Absage will er nun Ende Woche doch am G20-Gipfel in Deutschland teilnehmen. Zu Hause droht ihm ein Prozess wegen des Vorwurfs der Annahme von Schmiergeldern.

KEYSTONE/EPA EFE/JOÉDSON ALVES

(sda-ats)

Brasiliens Staatschef Michel Temer will nun doch am G20-Gipfel in Hamburg teilnehmen. Die Reise des Präsidenten zum Gipfeltreffen der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer sei "bestätigt."

Das sagte ein Sprecher des Präsidialamtes in Brasília am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Temer werde Brasilien am Donnerstag verlassen, um am Freitag rechtzeitig zur Eröffnung des Gipfeltreffens in Deutschland zu sein. Nähere Einzelheiten oder eine Begründung für die Meinungsänderung nannte der Sprecher nicht.

Temer hatte seine Teilnahme am G20-Gipfel am Mittwoch vergangener Woche abgesagt. Temer habe entschieden, dass er nicht zu dem Treffen in Hamburg reisen werden, hatte das Präsidialamt in Brasília erklärt. Auch für die Absage hatte es keine Begründung gegeben.

Temer steht wegen schwerer Korruptionsvorwürfe massiv unter Druck. Dem Staatschef droht ein Prozess vor dem Obersten Gerichtshof wegen des Vorwurfs der Annahme von Schmiergeldern.

Der 76-Jährige ist der erste amtierende Präsident Brasiliens, der offiziell der Bestechlichkeit beschuldigt wird. Ob ihm tatsächlich der Prozess gemacht wird, müssen die Abgeordneten des Parlaments entscheiden. Der G20-Gipfel findet am Freitag und Samstag in Hamburg statt.

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SDA-ATS