Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Es scheint zu schmecken: Die Goldauer Bärendame Fränzi macht sich über ihren Geburtstagskuchen her.

KEYSTONE/ALEXANDRA WEY

(sda-ats)

Die syrische Braunbärin Fränzi, die im Natur- und Tierpark Goldau lebt, ist am Mittwoch mit einer Geburtstagstorte überrascht worden. Das Bärenweibchen feierte seinen 35. Geburtstag - es ist damit die älteste Bärin des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms.

Mit 35 ist Fränzi bereits ein alte Bärin. In Zoos werden syrische Braunbären zwischen 25 und 40 Jahre alt, in der Natur sind es zehn bis 15 Jahre. Fränzi sei eine ruhige ältere Dame, erklärte Tierpark-Veterinär Martin Wehrle auf Anfrage.

Die Bärin feierte ihren Geburtstag denn auch ruhig und würdevoll. Dem vom Tierpark auf einem Gesteinsbrocken platzierten Rosinen-Weizen-Roggen-Rübli-Honig-Kuchen schenkte sie zunächst keine Beachtung und trottete gemütlich durch ihr Revier.

Doch dann bequemte sich die Jubilarin doch noch, das Geschenk auf den Boden herunterzuholen, um es dort zu verspeisen. Unter Mithilfe ihrer Pranken verschlang sie den Kuchen genussvoll, aber - für eine Geburtstagsparty - auch etwas einsam.

Das Alter merkt man der Goldauer Grande Dame laut dem Tierpark nicht an. Fränzi stehe jeden Morgen auf, um Futter zu suchen und unternehme Streifzüge.

Auch im Winter umtriebig

Fränzi ist auch im Winter aktiv. Sie mache zwar ausgiebige Nickerchen, ziehe sich aber nicht vollständig zur Ruhe zurück, dies im Gegensatz zur ihrer Nachbarin und Tochter Evi.

Fränzi hat fast ihr ganzes Leben in Goldau verbracht. Geboren worden war sie 1983 im Tierpark Dälhölzli in Bern. Sie kam als Jungtier in den Tierpark. Fränzi hat acht Nachkommen aus vier Geburten in den Jahren 1987, 1989, 1992 und 1995.

Fränzi ist die Stammmutter der anderen drei Goldauer Bären. Es sind dies ihre 26-jährige Tochter Evi und zwei zehnjährige Männchen, die eine weitere Tochter von Fränzi geboren hat.

Seit 2009 lebt die Jubilarin in der Gemeinschaftsanlage für Bär und Wolf. Sie habe sich gut an die neue Umgebung gewöhnt und fühle sich in ihrem Teil der Anlage sehr wohl, teilte der Tierpark mit.

Die Bärinnen hätten einen Gehegeteil für sich allein, da sie zusammen Stress hätten, erklärte Veterinär Wehrle. Sie lebten wie in der Natur lieber einzelgängerisch.

Schweizer Verwandte

Syrische Braunbären sind eine Unterart der Braunbären. Sie sind nahe Verwandte der ursprünglich in der Schweiz heimischen Europäischen Braunbären. Sie sind aber etwas kleiner und heller als diese.

Syrische Braunbären lebten ursprünglich im Nahen Osten. Zu ihrer Verbreitung gebe es keine verlässlichen Zahlen, schreibt der Tierpark. Es sei äusserst unwahrscheinlich, dass in Syrien noch solche Tiere lebten. Gewiss sei aber, dass der syrische Braunbär in der Natur vom Aussterben bedroht sei.

Das Europäische Europäische Erhaltungszuchtprogramm läuft seit 25 Jahren.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS