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An den New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg ist ein Brief geschickt worden, der offenbar das Gift Rizin enthielt. Wie die Polizei mitteilte, wurde das Schreiben bereits am vergangenen Freitag abgefangen.

Auch die Untersuchung eines zweiten anonymen Schreibens an eine Lobbygruppe Bloombergs deute auf den Stoff hin, teilte die New Yorker Polizei am Mittwoch mit. Die Organisation "Mayors Against Illegal Guns" (Bürgermeister gegen illegale Waffen) setzt sich für eine strengere Waffenkontrolle ein.

In beiden Briefen sei Bloomberg mit Verweis auf die Diskussion um die amerikanischen Waffengesetze bedroht worden, erklärten die Ermittler. Bereits vor einigen Wochen wurden mehrere Briefe entdeckt, die an US-Präsident Barack Obama und andere Politiker adressiert waren und Rizinspuren enthielten.

Die Behörden verdächtigen einen Kampfsportlehrer aus Mississippi. Er wurde Ende April festgenommen. Die beiden Briefe mit den Drohungen gegen Bloomberg wurden am Freitag in New York und am Sonntag in Washington geöffnet.

Rettungskräfte wiesen gemäss der Polizei leichte Rizin-Symptome auf. Der persönlich an Bloomberg adressierte Brief wurde in einer Poststelle in Manhattan abgefangen. Das zweite Schreiben ging an Mark Glaze, den Direktor von "Mayors Against Illegal Guns".

Bloomberg gibt sich unbeeindruckt

Die Organisation wurde im Jahr 2006 gegründet, hat ihre Arbeit nach dem Massaker von Newtown in Connecticut aber verstärkt. Sie setzt sich für strengere Kontrollen beim Waffenkauf und für ein Verbot von Sturmgewehren ein.

Bloomberg zeigte sich von den Briefen unbeeindruckt. "Wir lassen uns von unseren Bemühungen nicht abbringen", sagte er. In diesem Jahr kämen in den USA 12'000 Menschen durch Schusswaffen ums Leben, 19'000 nähmen sich damit das Leben.

Bei dem Massaker an der Schule in Newtown, etwa 100 Kilometer von New York entfernt, wurden im Dezember 20 Kinder und sechs Erwachsene getötet. Die von Bloomberg regierte Millionenmetropole hat bereits mit die strengsten Waffenvorschriften in den USA.

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SDA-ATS