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Die britischen Behörden sind laut der Zeitung "Sunday Times" auf der Suche nach veruntreuten Millionen des zurückgetretenen ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak. Mubarak und seine Familie sollen in Grossbritannien Gelder versteckt haben.

Ein Sprecher der britischen Strafverfolgungsbehörde für schwere Betrugsdelikte (SFO) sagte am Sonntag, seine Behörde bereite zurzeit rechtliche Schritte vor, um Mubaraks Vermögen einzufrieren, für den Fall, dass Ägypten ein Gesuch um Überweisung der Gelder stelle. Er bestätigte damit einen Bericht der "Sunday Times".

Der britische Minister für Unternehmen und Innovation, Vince Cable, sagte am Fernsehsender BBC, nötig sei ein international abgestimmtes Handeln gegenüber Mubaraks Vermögen im Ausland.

Das Vermögen der Familie Mubarak wird auf viele Milliarden Dollar geschätzt und soll bei Banken in Grossbritannien und in der Schweiz, sowie in Immobilien in London, New York und Los Angeles angelegt sein, wie die Zeitung schreibt.

Medien berichten, britische Banken hätten der Familie Mubarak geholfen, Geld aus Ägypten abzuziehen. Ein Regierungssprecher wollte sich dazu nicht äussern. Mubaraks Ehefrau hat britische Vorfahren, einer seiner Söhne soll Grossbritannien als zweite Heimat ansehen.

Die Schweizer Regierung hatte bereits am Freitag allfällige Gelder der Mubarak-Familie in der Schweiz gesperrt.

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SDA-ATS