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Britische Konservative wollen Einwanderung begrenzen

Dieser Inhalt wurde am 13. April 2010 - 14:56 publiziert
(Keystone-SDA)

London - Die britischen Konservativen haben in ihrem Programm ihren europaskeptischen Kurs festgeschrieben. Die Tory-Partei verspricht, dass es unter einer konservativen Regierung über alle Angelegenheiten, mit denen der EU mehr Macht übertragen werden soll, eine Volksabstimmung geben werde.
"Wir werden nicht zulassen, dass Grossbritannien in ein föderalistisches Europa schlittert", heisst es in dem Programm, das Parteichef David Cameron in London vorstellte.
Darin versprachen die Tories zudem, die jährliche Zahl der Einwanderer aus Nicht-EU-Ländern zu begrenzen. Die Zahl solle auf das Niveau der 90er Jahre gedrückt werden - "Zehntausende pro Jahr, und nicht Hunderttausende".
Die traditionell euroskeptischen Tories versicherten auch, dass Grossbritannien unter einer Tory-Regierung niemals den Euro einführen würde. Zudem wollen sie die Bürger generell mehr an der Regierung beteiligen.
Die Briten wählen am 6. Mai ein neues Parlament. In Umfragen konnte die Konservativen ihren Vorsprung stabilisieren. In einer repräsentativen Studie für die Zeitung "The Guardian" kamen die Tories auf 37 Prozent, Labour fiel um zwei Punkte zurück auf 31 Prozent.

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