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Die britische Regierung will Homosexuellen den Abschluss zivilrechtlicher Partnerschaften einem Medienbericht zufolge auch in religiösen Stätten erlauben.

Wie die Zeitung "Sunday Times" am Sonntag unter Berufung auf einen Sprecher des Innenministeriums berichtete, ist die Regierung mit verschiedenen Religionsgemeinschaften im Gespräch darüber, wie gleichgeschlechtliche Paare in einem religiösen Umfeld eine zivilrechtliche Partnerschaft schliessen könnten.

Die anglikanische Kirche hat bereits angekündigt, ihre Gebäude nicht für solche Zeremonien öffnen zu wollen. Andere religiöse Gruppen signalisierten laut "Sunday Times" aber Offenheit.

Die zivilrechtliche Partnerschaft war im Dezember 2005 in Grossbritannien eingeführt worden. Sie gibt homosexuellen Paare fast die gleichen Rechte wie verheirateten Paaren unterschiedlichen Geschlechts.

Bisher nur säkulare Feiern erlaubt

Gemäss den derzeit geltenden Regeln müssen Zeremonie zum Abschluss der zivilrechtlichen Partnerschaft jedoch völlig säkular sein und dürfen keine religiösen Elemente wie Lesungen aus der Bibel oder das Singen von Hymnen enthalten.

Dem Bericht der "Sunday Times" zufolge könnte die geplante Gesetzesänderung in einem Schritt von hoher symbolischer Bedeutung auch die rechtliche Definition der Ehe als Bund zwischen zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechts ändern.

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SDA-ATS