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Die Titelverteidiger des CC Adelboden um Skip Sven Michel bringen die Curling-EM in Champéry verdientermassen zu einem guten End. Mit einem 8:6-Sieg gegen Italien gewinnen sie Bronze.

Die Schweizer hatten gegen das im Südtirol beheimatete Team des gebürtigen Genfers Joël Retornaz - er hatte eine Weile auch für St. Galler Bär gespielt - zu Beginn der Vorrunde verloren. Wurde dies damals noch als Überraschung angesehen, erwiesen sich die Italiener im Verlauf des EM-Turniers als sehr spielstarke Truppe, die in der Vorrunde sieben von neun Spielen gewann. Ihre Stärke basiert zu einem guten Teil auf dem als Nummer 4 spielenden Amos Mosaner. Der hoch aufgeschossene, erst 19-jährige Südtiroler gilt als einer der talentiertesten Curlern überhaupt. Auch im gestrigen Match gegen die Schweiz zeigte er sein Können einige Male eindrücklich.

Die Adelbodner waren aber das bessere Team. Den Nachteil, im 1. End nicht den letzten Stein zu haben, machten sie sogleich wett, und in der Folge hatten sie dreimal mit zwei Steinen Vorsprung die Nase vorn. Die letzte dieser Vorlagen, im 9. End, war die entscheidende. Das 5:7 aus ihrer Sicht konnten die Italiener nicht mehr kontern, wenngleich Sven Michel mit einem letzten Stein im 10. End nach einem Fehler nochmals eine heikle Situation meistern musste.

Dieser dritte Platz ist hoch einzuschätzen. Nach dem Gewinn des EM-Titels vor einem Jahr im norwegischen Stavanger und dem eher enttäuschenden Abschneiden an den Olympischen Spielen in Sotschi musste der 26-jährige Interlakner Michel seine Crew auf zwei Positionen umbesetzen. Die starke Nummer 3 Claudio Pätz wechselte zum Rivalen Genf, und die Nummer 2 Sandro Trolliet musste die Karriere wegen chronischer Knieprobleme abbrechen. Die Nachfolger, die Sven Michel aus der Innerschweiz holte, hatten noch nie an internationalen Titel gespielt, weder die Nummer 1 Stefan Meienberg noch die Nummer 3, der Vizeskip Florian Meister.

Nach der Finalqualifikation des Schweizer Frauenteams steht fest, dass die Schweizer Delegation zum 15. Mal in der Geschichte der 1975 eingeführten Europameisterschaften das EM-Turnier mit zwei Medaillen verlassen werden. Demgegenüber Ging die Schweiz an Europameisterschaften sieben Mal leer aus, zuletzt 2011 und 2012.

Die Weltmeisterinnen des CC Flims um Skip Binia Feltscher könnten ihr grandioses Jahr 2014 mit dem EM-Titel krönen. Im Final spielen sie ab 10 Uhr erneut gegen die Russinnen, die Europameisterinnen von 2012. Christine Urech, Franziska Kaufmann, Irene Schori und Binia Feltscher verloren gegen die von Anna Sidorowa angeführten Russinnen in der Vorrunde, besiegten sie danach aber im Playoff-Spiel um den direkten Einzug in den Final. Im gestrigen Halbfinal siegte Russland gegen Dänemark (Lene Nielsen) deutlich 9:4.

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SDA-ATS