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Brüder in Ostfrankreich wollten ihr Leben ändern

Dieser Inhalt wurde am 26. November 2009 - 11:31 publiziert
(Keystone-SDA)

Besançon - Weil sie ihr "Leben ändern" wollten, haben zwei 11- und 13-jährige Brüder in Ostfrankreich ihre Eltern und die Polizei in Atem gehalten. Yohan und Axel aus dem Ort Roppe rissen mitten in der Nacht auf Mittwoch von Zuhause aus, wie die Polizei mitteilte.
Sie packten Rucksäcke mit Kleidung und Essen und hinterliessen ihren Eltern einen Brief, in dem sie ankündigten, sie wollten ihr "Leben ändern". Der Vater bemerkte erst am Morgen, dass die beiden Jungen fort waren.
Das Handy des Älteren wurde schnell geortet. Da das Signal aber ungenau gewesen sei, setzte die Polizei einen Helikopter und Wärme-Detektoren ein, um die Ausreisser zu finden. Mit ihrer Mutter tauschten die Jungen während der Flucht regelmässig SMS aus, weigerten sich aber standhaft, nach Hause zurückzukehren.
Gegen 18.00 Uhr entdeckte sie schliesslich der Grossvater in seinem Heimatort Lauw im Département Haut-Rhin - 15 Kilometer vom Wohnort der abenteuerlustigen Brüder entfernt. Die Polizei war derweil mit ihrer Handy-Ortung vollkommen auf der falschen Fährte. Sie hatte ihre Suche auf ein Gebiet rund 20 Kilometer entfernt konzentriert.

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