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Bregenz A - Nach dem 25-jährigen Serben, der am Samstag in Bregenz mutmasslich den dreijährigen Buben seiner Freundin zu Tode geprügelt hat, wird weiterhin international gefahndet, wie die Behörden am Montag informierten. Mutter und Bruder des Opfers sind noch im Spital.
Das sagte Bezirskhauptmann Elmar Zech am Montag vor den Medien. "Der drogenabhängige Tatverdächtigte war ungeeignet, Kleinkinder zu betreuen", sagte Werner Grabher, Leiter der Jugendwohlfahrt im Amt der Vorarlberger Landesregierung. Hinweise, wonach der Mann seine Freundin und die Kinder misshandelte, gab es laut Grabher nicht.
Gegen den Serben, der in Vorarlberg aufwuchs, besteht gemäss Zech ein rechtskräftiges Waffenverbot. Im November 2010 sei es im Raum Bregenz zu einem gewalttätigen Vorfall im Elternhaus des 25-Jährigen gekommen. Damals wurde laut Elmar Zech gegen den Mann ein Verbot für das Betreten der elterlichen Wohnung ausgesprochen.
Die 25-jährige Mutter des zu Tode geprügelten Bubs und dessen sechs Jahre alter Bruder, der die Tat gemäss Zech wahrscheinlich hatte mitansehen müssen, befinden sich weiterhin im Spital. Sie werden laut einer Spitalsprecherin abgeschottet und psychologisch betreut.
Der 25-jährige Mann sollte die beiden Buben am Samstagabend beaufsichtigen, während die Mutter arbeitete. Als er die Rettungskräfte anrief, berichtete er, der Bub sei eine Treppe hinab gestürzt. Rettungssanitäter versuchten vergeblich, den Dreijährigen zu reanimieren. Der Serbe flüchtete, bevor die Polizei eintraf.

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SDA-ATS