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Seit vergangenem Jahr ist der Deutsche Holger Cordes Ascom-Chef: Er will den Technologieanbieter grundlegend umbauen und so wieder auf die Erfolgsspur bringen.

KEYSTONE/ASCOM/INGRID JOST

(sda-ats)

Ein buchhalterischer Effekt belastet das Jahresergebnis des Technologiekonzerns Ascom. Praktisch der ganze Verlust im Jahr 2016 ist auf den Verkauf der Sparte Network Testing zurückzuführen.

Insgesamt 145,7 Millionen Franken Verlust schrieb Ascom im Jahr 2016. 145,1 Millionen davon sind allein auf Sondereffekte im Zusammenhang mit dem Verkauf der Sparte Network Testing im August zurückzuführen.

Bereits damals hatte der Konzern einen ausserordentlichen Verlust in dieser Höhe angekündigt. Der Hintergrund sind Bestimmungen des Rechnungslegungsstandards Swiss GAAP FER, gemäss dem Goodwill bei einem Verkauf über die Erfolgsrechnung rückgeführt werden muss. Die Rückführung sei aber nicht cash-relevant gewesen, wiederholte Ascom in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Sparte mit Millionenverlust

Der Verkauf von Network Testing an den französischen Netzwerkausrüster Infovista brachte Ascom 30 Millionen Dollar in bar ein. Dazu kamen nachrangige Verkäuferdarlehen.

Wie nun aus dem Jahresabschluss ersichtlich wird, schrieb die Sparte in den ersten neun Monaten 2016 einen operativen Verlust (EBIT) von 20 Millionen Franken bei einem Nettoumsatz von rund 54 Millionen Franken.

Die ehemalige Division habe weiterhin unter einem sehr schwierigen Marktumfeld für Telekommunikationsanbieter gelitten, das in den vergangenen Jahren durch Marktkonsolidierung und starken Preisdruck geprägt gewesen sei, schreibt Ascom in der Mitteilung.

Fokus auf Gesundheitsbereich

Besser lief es im fortgeführten Geschäft Wireless Solutions. Hier resultierte ein Nettoumsatz von gut 300 Millionen Franken, wobei der Bereich Healthcare, den Ascom künftig forcieren will, ein Wachstum von 5 Prozent aufwies.

Der Umsatz entsprach weitgehend dem Vorjahresniveau. Dies trotz grundlegender Veränderungen in der Organisation und Prozessabläufen aufgrund der Transformation von Ascom in eine One-Business-Company.

Auf Konzernebene betrug der Umsatz 2016 noch gut 354 Millionen Franken. 2017 sollen es 3 bis 6 Prozent mehr sein, wie Ascom im Ausblick festhält. 2020 soll das Umsatzwachstum dann zwischen 7 und 10 Prozent betragen.

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SDA-ATS