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Chur - Der Braunbär, der im Juni durch das Münstertal und Unterengadin trottete, ist identifizert. Es handelt sich um ein aus dem Trentino (I) eingewandertes, zweieinhalb Jahre altes Männchen, dem die Italiener die Bezeichnung "M2" gaben.
"M2" sei ein direkter Nachkomme der aus Slowenien eingeführten und und in der Adamello-Brenta-Gruppe im Trentino ausgesetzten Bären "Daniza" und "Gasper", teilte das Bündner Amt für Jagd und Fischerei am Dienstag mit. Die genetische Identifizierung des Braunbären wurde aufgrund von Haar- und Speichelproben möglich.
Der Jungbär streifte allerdings nur eine Woche durch Graubünden. Erstmals gesehen wurde er am 17. Juni von einem Polizisten im Münstertal, danach zog er ihn Richtung Unterengadin. Über den Reschenpass sei er vermutlich zurück ins Südtirol gewandert, sagte der Bündner Jagdinspektor Georg Brosi auf Anfrage. In Graubünden verlor sich seine Spur am 24. Juni.
Das im Jahre 2008 im Trentino geborene Jungtier konnte bisher nur wenige Male genetisch nachgewiesen werden. Es ist laut Behördenangaben "eher diskret unterwegs" und gab bisher zu wenigen Konflikten Anlass.
M2 ist der vierte Braunbär, der in den letzten fünf Jahren von Norditalien nach Graubünden eingewandert ist. Geblieben ist keiner. Der erste Einwanderer gilt als verschollen, zwei Bären wanderten wieder in den Süden ab und einer wurde erschossen, weil er sich zu oft in bewohnten Siedlungen auf Nahrungssuche begeben hatte.

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SDA-ATS