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Der Bündner Stromkonzern Repower hat 2010 einen Gewinn von 80 Mio. Fr. erzielt, 28 Prozent weniger als im Vorjahr. Tiefe Strompreise und der schwache Euro drückten auf das Ergebnis. 2009 hatte zudem eine Steuerentlastung den Gewinn angehoben.

Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 19 Prozent auf 163 Mio. Franken, wie Finanzchef Martin Gredig am Mittwoch vor den Medien in Chur sagte. Obwohl der Reingewinn der einstigen Rätia Energie schrumpfte, sprach Gredig von einem auch im Branchenvergleich guten Ergebnis angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen.

Der Umsatz von Repower legte 2010 um 16 Prozent auf 2,27 Mrd. Fr. zu. Insgesamt verkaufte die Gruppe knapp 20 Terrawattstunden Strom und 450 Mio. Kubikmeter Gas. Der Verwaltungsrat beantragt eine unveränderte Dividende von 8 Fr. pro Inhaberaktie oder Partizipationsschein.

Expansion und milliardenschwere Investitionen

Repower expandierte im abgelaufenen Geschäftsjahr. Mit dem Kauf der Vertriebsfirma Elcomex EN in Rumänien traten die Bündner in den dortigen Markt ein.

Repower verfolgt in Europa verschiedene Kraftwerkprojekte, welche auf die Energieträger Wasser, Wind, Gas und Kohle setzen. Insgesamt will das Unternehmen in den nächsten 10 bis 15 Jahren rund 2,5 Mrd. Fr. investieren, davon bis zu eine Mrd. Fr. in die Wasserkraft. Einem geplanten 1000-Megawatt-Pumpspeicherwerk am Lago Bianco auf dem Berninapass wurde die Konzession zugesagt.

Umstrittene Kohlekraftwerke

Die Kohlekraftwerk-Projekte in Brunsbüttel (D) und Saline Joniche (I) wurden weitergetrieben. Brunsbüttel erhielt eine Teilbewilligung des deutschen Bundeslands Schleswig-Holstein. Allerdings bekämpft in Graubünden eine breite Allianz von 14 Organisationen und Parteien die 500 Mio. Fr. schweren Kohlekraftpläne mit einer kantonalen Volksinitiative.

Mit drei neuen Windparks in Deutschland und Italien baute das Unternehmen die Eigenproduktion aus dieser Quelle markant aus. Mit 90 Gigawatt produziert Repower mehr Windenergie als alle derzeit laufenden Windparks der Schweiz zusammen.

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SDA-ATS