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Das Bündner Südtal Bergell kann nach dem grossen Bergsturz vor zwei Wochen und den Murgängen wieder auf der ganzen Länge durchfahren werden. Der Verkehr fliesst vorerst jedoch nur tagsüber. (Archivbild)

Keystone/GIAN EHRENZELLER

(sda-ats)

Das Bündner Südtal Bergell kann nach dem grossen Bergsturz vor zwei Wochen und den Murgängen danach bei Bondo wieder auf der ganzen Länge von rund 30 Kilometern durchfahren werden. Der Verkehr fliesst über die alte Kantonsstrasse, vorerst allerdings nur tagsüber.

Geöffnet wurde die alte Kantonsstrasse, die über Promontogno führt und als Umfahrungsstrasse von Bondo dient, wie die Gemeinde Bregaglia am Donnerstag mitteilte. Wegen der engen Strasse wird der Verkehr für Fahrzeuge bis 32 Tonnen und Cars mit einer maximalen Länge von 12 Metern wechselweise einspurig geführt.

Für Sattelschlepper und Anhängerzüge bleibt die Malojastrasse im Bergsturz-Gebiet gesperrt. Zudem gilt bis auf Weiteres eine Nachtsperre zwischen 20.00 und 06.30 Uhr. Nach wie vor gesperrt ist die neue Kantonsstrasse zwischen dem Ortsteil Spino und Promontogno.

Gefahr weiterer Murgänge

Die Gemeinde Bregaglia schrieb von einer Gefahr weiterer Murgänge aus dem Val Bondasca. Eine frühzeitige Alarmierung sei nur bei Tag möglich. Sämtliche Einsatzkräfte setzten alles daran, eine Verbesserung der Situation zu ermöglichen.

Es sei ein vordringliches Ziel der kommunalen Krisenorganisation, die Strasse vor weiteren Murgängen und Hochwasser zu schützen und sie soweit möglich für den Verkehr offen zu halten, schrieb die Gemeinde Bregaglia.

Auf Antrag der Gemeinde erliess die Kantonspolizei Graubünden am Donnerstagmittag in den evakuierten Bereichen Sicherheitszonen mit beschränktem Zutritt. Damit soll die "Sicherheit von Personen und Sachen" sichergestellt werden, wie es hiess.

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SDA-ATS