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Nuevo Laredo - Nach dem Massaker an 72 illegalen Einwanderern im Nordosten Mexikos geht die Gewalt in der Region weiter. Wie ein Vertreter der Staatsanwaltschaft berichtete, erschossen Unbekannte den Bürgermeister der kleinen Stadt Hidalgo.
Mehrere Kugeln hätten den 46-jährigen Marco Antonio Leal Garcia am Steuer seines Wagens getroffen, seine vierjährige Tochter sei schwerverletzt. Leal Garcia war seit Januar 2008 Bürgermeister von Hidalgo, Ende des Jahres wollte er sein Amt niederlegen.
Sein Vorgänger war vor einem Jahr bei einem Attentat schwerverletzt worden. Im März wurde ein Polizist bei einem Anschlag auf das Rathaus getötet.
Hidalgo liegt im mexikanischen Bundesstaat Tamaulipas an der Grenze zu den USA, wo Soldaten Anfang der Woche nach einem Feuergefecht mit mutmasslichen Drogenschmugglern die Leichen von 72 illegalen Einwanderern entdeckt hatten.
Diese hatten sich geweigert, für die in der Region aktive Drogenbande "Los Zetas" zu arbeiten und waren daraufhin von den Drogenhändlern erschossen worden.
Seitdem fordert die Bande die Behörden offen heraus: Ein in die Ermittlungen eingeschalteter Vertreter der Staatsanwaltschaft sowie ein leitender Polizist wurden verschleppt, in mehreren Städten explodierten Sprengsätze, darunter in der Nähe des Leichenschauhauses, in dem die 72 Toten liegen.

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SDA-ATS