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Der ehemalige Besitzer des Fussballclubs Neuenburg Xamax, Bulat Tschagajew, wird nicht per sofort aus der Schweiz ausgeschafft. Das Waadtländer Verwaltungsgericht hat dem Rekurs des Tschetschenen aufschiebende Wirkung gewährt.

Die aufschiebende Wirkung wurde am 3. Mai bewilligt, sagte Liliane Beuggert, Mediensprecherin der Waadtländer Justiz, am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Sie bestätigte damit Berichte der Zeitungen "24 heures" und "Tribune de Genève".

Wann der Entscheid über die Sache gefällt wird, ist noch unklar. Es komme auf verschiedene Prozesselemente an, hielt Beuggert fest. Tschagajew war Ende April angewiesen worden, die Schweiz zu verlassen. Er war in St-Sulpice VD wohnhaft.

Er kündigte bereits damals einen Rekurs an. Gegenüber Westschweizer Zeitungen gab er an, sich im Prozess zum Debakel des Fussballclubs verteidigen und seine Unschuld beweisen zu wollen.

Bulat Tschagajew werden ungetreue Geschäftsbesorgung und Urkundenfälschung vorgeworfen. Unter seiner Führung ging Neuenburg Xamax Konkurs und verlor die Lizenz für die Super-League. Er hinterliess einen Schuldenberg von rund 30 Millionen Franken.

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SDA-ATS