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Bundesrätin Doris Leuthard hat am Montag auf dem Bahnhof St. Gallen die neue S-Bahn eingeweiht. Diese bringt der Ostschweiz mit dem Fahrplanwechsel vom 15. Dezember deutlich mehr öffentlichen Verkehr, vielerorts bessere Anschlüsse und modernere Züge.

Im Beisein von Ostschweizer Politikern sowie der Chefs von SBB, Südostbahn und Thurbo knotete die Verkehrsministerin auf dem Bahnhof St. Gallen symbolisch ein grünes Seil am neuen Perron 4 fest, umrahmt von Feuerwerk und Musik.

Leuthard sagte, die S-Bahnen seien für die heutige Mobilitätsgesellschaft unverzichtbar, und sie würden in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen. Die Schweiz sei auch dank ihrer Infrastruktur das wettbewerbsfähigste Land. Die neue S-Bahn bringe die Ostschweiz im Ranking einen Schritt nach vorn.

Die neu 23 Linien der S-Bahn St. Gallen fahren durch sieben Kantone. Von Schaffhausen bis Chur und von Rapperswil-Jona bis St. Margrethen fahren die Züge mindestens im Halbstundentakt. Die Fahrzeit des Rheintal-Express REX von St. Gallen nach Chur wird 12 Minuten kürzer. Ausgebaut wird auch das Busnetz.

Die Pendler profitieren

Ein grosser Teil der Bevölkerung profitiere vom neuen Fahrplan, sei es mit Bus oder Bahn, sagte der St. Galler Volkswirtschaftsdirektor Benedikt Würth. Es handle sich eigentlich um eine S-Bahn Ostschweiz. Als Makel bezeichnete Würth die "nicht optimale Vertaktung des Fernverkehrs Zürich-St. Gallen".

SBB-Chef Andreas Meyer kündigte an, 2016 werde sich die Fahrzeit der Schnellzüge zwischen Zürich und St. Gallen auf eine Stunde verkürzen. Der CEO der Südostbahn, Thomas Küchler, erwartet im Gebiet der S-Bahn für 2014 und 2015 eine Zunahme der Reisenden um jährlich 8 Prozent.

Die Investitionen für die neue S-Bahn St. Gallen betragen rund 270 Millionen Franken. Finanziert werden sie grösstenteils vom Bund.

SDA-ATS