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Die Bundesanwaltschaft (BA) ermittelt wegen Geldwäscherei gegen mehrere Personen im Umfeld des syrischen Machthabers Baschar al-Assad. Auch gegen mehrere Mitglieder des Clans des getöteten libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi führt sie Strafverfahren.

"Im Zusammenhang mit Libyen und Syrien sind bei der Bundesanwaltschaft Meldungen der Meldestelle für Geldwäscherei eingegangen. Ich kann bestätigen, dass daraus Geldwäschereiverfahren resultieren", bestätigte Jeannette Balmer, Sprecherin der Bundesanwaltschaft, entsprechende Informationen der "NZZ am Sonntag".

Die beschuldigten Personen seien libysche beziehungsweise syrische Staatsangehörige. Bei den Verfahren gegen mehrere Personen aus Libyen ermittle die BA auch wegen Verdachts auf Beteiligung an einer kriminellen Organisation, sagte Balmer. Weitere Angaben zu den Strafverfahren in Libyen und Syrien machte Balmer mit Verweis auf das Untersuchungsgeheimnis nicht.

Am Montag hatte die Meldestelle für Geldwäscherei ihren Jahresbericht 2011 publiziert. Sie stellte eine 40-prozentige Zunahme der mutmasslichen Geldwäscherei-Fälle fest. 135 der gemeldeten 1625 Fälle standen dabei in einem Zusammenhang mit Personen aus Libyen und Syrien sowie aus Ägypten und Tunesien. Die von diesen Fällen betroffenen Vermögenswerte belaufen sich auf knapp 600 Millionen Franken.

SDA-ATS