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Liestal - Der Baselbieter SVP-Nationalrat und Fraktionspräsident Caspar Baader will offensichtlich wirklich nicht Bundesrat werden. Auf seinen Wunsch verzichtet die Parteileitung der SVP Baselland darauf, ihn als Bundesratskandidaten zu nominieren.
Die Parteileitung habe die Nominationsfrage an einer Sitzung vom Dienstag mit Baader eingehend diskutiert, teilte die SVP Baselland am Mittwoch mit.
Baader habe seine Kantonalpartei dabei gebeten, ihn nicht für die Bundesratswahl zu nominieren. Die Parteileitung habe dies mit Verständnis entgegengenommen und respektiere diesen Wunsch, heisst es in der Mitteilung.
Baader, der schon bei früheren Vakanzen im Bundesrat auf eine Kandidatur verzichtet hatte, war bei der Rücktrittsankündigung von SP-Bundesrat Moritz Leuenberger von SVP-Präsident Toni Brunner als Kandidat ins Spiel gebracht worden.
Der SVP-Fraktionschef selbst zeigte in den letzten Tagen mit Verweis auf die Verantwortung für sein Geschäft mit rund zehn Angestellten keine Interesse an einer Kandidatur.
Ebenfalls nicht in den Bundesrat will die St. Galler SP-Gesundheitsdirektorin Heidi Hanselmann (49). Sie begründete ihren Verzicht gegenüber der SP St. Gallen am Mittwoch damit, ihr Amt als Regierungsrätin "tatkräftig und mit viel Herzblut weiterführen" zu wollen.
Die Parteileitung der SP St. Gallen bedauert den Entscheid Heidi Hanselmanns. Mit ihr wäre eine valable und ausgewiesene Persönlichkeit mit eindrücklichem Leistungsausweis bei den Bundesrats-Ersatzwahlen vom 22. September zur Verfügung gestanden, heisst es im Communiqué. Die Parteileitung hat auch Verständnis.
Heidi Hanselmann, die seit sechs Jahren in der Kantonsregierung ist, hatte sich eine Bundesratskandidatur sorgfältig überlegt. Noch am Überlegen ist die St. Galler SP-Nationalrätin Hildegard Fässler (59). Die SP St. Gallen hat auf kommenden Montag einen Parteitag anberaumt. Bis dahin entscheidet sich, ob Fässler antreten wird.

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SDA-ATS