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Kinder in Yemen auf der Flucht: Das Uno-Kinderhilfswerk Unicef unterstützt Kinder in Armut, humanitären Krisen und bewaffneten Konflikten. (Archiv)

KEYSTONE/EPA/YAHYA ARHAB

(sda-ats)

Das Uno-Kinderhilfswerk Unicef und das Uno-Entwicklungsprogramm UNDP erhalten für den Zeitraum 2018 bis 2020 weniger Gelder der Schweiz. Dies hat der Bundesrat am seiner Sitzung vom Mittwoch beschlossen.

Die UNDP, die in den vergangenen drei Jahren mit 180 Millionen Franken unterstützt worden ist, wird für den Zeitraum von 2018 bis 2020 neu 156,4 Millionen Franken erhalten.

Beim Uno-Kinderhilfswerk werden die Beiträge für 2018 bis 2020 auf 59,6 Millionen Franken gekürzt. In den vergangenen drei Jahren hatte die Unicef 66 Millionen Franken von der Schweiz erhalten.

Keine Kürzungen oder Erhöhungen gegenüber den Vorjahren hat der Bundesrat hingegen für die Schweizer Beiträge für den Bevölkerungsfonds UNFPA und die Frauengleichstellungsorganisation UN Women beschlossen. Der Bevölkerungsfonds und die Uno-Organisation für die Gleichstellung und Stärkung von Frauen erhalten für die Jahre 2018 bis 2020 je 48 Millionen Franken.

Der Bundesrat verweist in seiner Mitteilung auf die humanitäre Tradition und Schweizer Werte wie Verantwortlichkeit, Chancengleichheit und nachhaltige Entwicklung. Die vier Organisationen spielten bei der Umsetzung der Ziele für eine nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 eine entscheidende Rolle und stünden im Einklang mit den Interessen der Schweiz.

Die Schweiz ziehe "insgesamt eine positive Bilanz" ihrer langjährigen Zusammenarbeit mit den vier Uno-Organisationen, heisst es in der Mitteilung weiter. Diese gehörten zu den fünfzehn prioritären Organisationen der multilateralen Entwicklungszusammenarbeit der Schweiz.

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SDA-ATS