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Bundesrat Maurer will Verschieben von WKs erschweren

Dieser Inhalt wurde am 11. November 2009 - 19:16 publiziert
(Keystone-SDA)

Bern - Bundesrat Ueli Maurer will das Verschieben von Wiederholungskursen künftig erschweren. Dies, weil sich immer mehr nicht absolvierte Diensttage anhäufen und so Kosten verursachen. Maurer schlägt vor, den WK nur noch zwei Mal innerhalb einer Karriere verschieben zu können.
Denkbar wäre für den Verteidigungsminister auch ein Bonus von einigen Diensttagen für Armeeangehörige, die alle Dienstleistungen aneinander absolvieren, wie er in der Sendung "Echo der Zeit" von Schweizer Radio DRS sagte.
Zurzeit seien es die Kantone, die über Verschiebungsgesuche entscheiden. "Das grenzt manchmal fast an Willkür, wie verschoben wird", kritisierte Maurer. Den Kantonen die Kompetenz in dieser Sache entziehen will der Verteidigungsminister allerdings nicht.
Mit einer restriktiveren Verschiebungspraxis will Maurer eine ausgeglichene Belegung der Infrastruktur erreichen - und Kosten sparen. Denn die angesammelten Diensttage müssen in den kommenden Jahren abgebaut werden.
In seinem Voranschlag zum Budget 2010 schreibt der Bundesrat denn auch, dass die "unerwartet höhere Anzahl Diensttage (rund 6,4 Millionen pro Jahr)" die "wesentlichen Treiber der Aufwendungen im Zusammenhang mit dem logistischen Betrieb der Infrastruktur sowie der Bereitstellung von Systemen und Material" seien.
Wieviel mit dem erschwerten Verschieben von WKs eingespart werden könnte, kann Maurer nicht genau sagen. Das Sparpotenzial werde aber unterschätzt, sagte er. "Vielleicht sind es 100, vielleicht auch 200 Millionen Franken."

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