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Der Bundesrat will keine Massnahmen ergreifen, um den Missbrauch von Ritalin durch Erwachsene einzudämmen. Er teilt einer Motion eine Absage, in der Oskar Freysinger (SVP) vom Bundesrat forderte, in einer Kampagne auf die Gefahren von Ritalin aufmerksam zu machen.

Wie der Bundesrat in seiner am Donnerstag veröffentlichten Antwort schreibt, liegt die Verschreibung von Medikamenten mit dem Wirkstoff Methylphenidat in der Verantwortung der behandelnden Ärztinnen und Ärzte.

Diese seien verpflichtet, bei der Verschreibung und der Abgabe von Arzneimitteln die anerkannten medizinischen und pharmazeutischen Regeln zu beachten. Eine Einmischung in dieses Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient - etwa mit einer Infokampagne - stehe für den Bundesrat nicht zur Diskussion.

Freysinger argumentiert in seinem Vorstoss, dass Ritalin und ähnliche Medikamente in den letzten Jahren immer mehr auch von Erwachsenen konsumiert wird. In der Partyszene erfreut sich Ritalin wegen seiner aufputschenden Wirkung zunehmender Beliebtheit.

Je nach Alter und Beschwerden haben Medikamente mit Methylphenidat unterschiedliche Wirkung. Üblicherweise wird Ritalin Kindern mit Aufmerksamkeitsproblemen und Hyperaktivität verschrieben. Zwei der drei vom Heilmittelinstitut Swissmedic zugelassenen Medikamente mit Methylphenidat sind auch bei Erwachsene für diese Indikationen zugelassen.

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SDA-ATS