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Der Anteil Angestellter mit Behinderung beträgt in der Bundesverwaltung weniger als 1 Prozent. Dieser Wert ist laut einer Studie der Eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK) "eher tief". Der Bund nimmt damit seine Vorbildfunktion nicht zufriedenstellend wahr.

Kritisiert wird von der EFK vor allem die ungenügende Zahl von Neuanstellungen Behinderter. Hier bestehe Verbesserungspotenzial, schreibt sie in einem am Montag veröffentlichten Bericht. So sind in den Jahren 2008 und 2009 nur gerade 73 Personen mit Behinderungen befristet und 19 Personen unbefristet angestellt worden.

Als eine der grössten Arbeitgeberinnen der Schweiz mit 36'000 Angestellten stehe die Bundesverwaltung speziell in der Verantwortung. Ausserdem ist sie gesetzlich verpflichtet, Menschen mit Behinderung die gleichen Chancen wie nicht Behinderten zu bieten.

Erfolgreiche Reintegrationsbemühungen

Positiver bewertet die EFK die Integrationsbemühungen zugunsten von Bundesangestellten, die im Laufe ihrer Berufslaufbahn behindert werden. In der Mehrheit der Fälle gelang es dabei den von der Invalidenversicherung propagierte Grundsatz "Arbeit vor Rente" umzusetzen und die Angestellten wieder in den Arbeitsprozess zu integrieren.

Nur bei wenigen Fällen (3,7 Prozent) sei es zu einer Kündigung ohne Rentenanspruch aufgrund der Krankheit oder des Unfalls gekommen. Unter dem Strich habe die Verwaltung seit 2005 einen Rückgang der Invalidisierungen verzeichnen können.

Personalamt will Empfehlungen umsetzen

Die EFK empfiehlt der Verwaltung nun unter anderem, für Neuanstellungen von Personen mit Behinderungen einen Zielwert zu definieren und für die verschiedenen Verwaltungseinheiten Integrationsbeauftragte zu bestimmen. Das Eidgenössische Personalamt soll ausserdem für die gesamte Verwaltung ein Integrationskonzept erstellen und durchsetzen.

Das Personalamt zeigte sich mit den Empfehlungen einverstanden. Gleichzeitig weist das Amt darauf hin, dass einige der Empfehlungen kurz davor stünden, beschlossen zu werden.

Einen Zielwert festgesetzt hat für sein Departement etwa Sozialminister Didier Burkhalter: In drei bis fünf Jahren will er die Zahl Behinderter unter seinen rund 2500 Angestellten von 39 auf 50 erhöhen. Zudem will er 50 Praktikums- und Lehrstellen für Behinderte schaffen.

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SDA-ATS