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Zu Beginn seiner China-Reise hat Bundesrat Didier Burkhalter in Shanghai mit chinesischen Wissenschaftlern über die künftigen Herausforderungen im Energiebereich diskutiert.

Der Innenminister habe mit seinen Gesprächspartnern über die Chancen und Möglichkeiten der Nutzung von erneuerbaren Energien gesprochen, sagte Jean-Marc Crevoisier, Sprecher des Eidg. Departement des Innern (EDI), am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.

China sei viel weniger von der Atomenergie abhängig als die Schweiz, erklärte Crevoisier. Nur zwei Prozent des gesamten Stromverbrauchs stammen dort bisher aus Atomkraftwerken. In der Schweiz sind es 40 Prozent. China setzte bisher vor allem auf Kohlenkraftwerke, welche allerdings die Luft stark verschmutzen.

Die chinesische Regierung hatte geplant, allein in den nächsten fünf Jahren 40 Atomreaktoren zu bauen. Nach der Atomkatastrophe in Japan setzte Peking die Genehmigung jedoch vorübergehend aus.

In guter Reise-Gesellschaft

Burkhalter wird auf seiner Reise unter anderen von den Präsidenten der beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen Zürich und Lausanne begleitet. Diese hätten sich für eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit der chinesischen Wissenschaft ausgesprochen, sagte Crevoisier.

Die ETH Zürich führt bereits einen Austausch von etwa zehn Professoren mit einer der drei grössten Universitäten von Shanghai, der Tongji-Universität. ETHZ-Direktor Ralph Eichler wolle diesen Austausch intensivieren, sagte Crevoisier.

Der Direktor der ETH Lausanne, Patrick Aebischer, will einen gemeinsamen Lehrstuhl von Lausanne und Shanghai schaffen. "Die Präsenz von Bundesrat Burkhalter könnte bei dieser Annäherung helfen", erklärte Crevoisier.

Burkhalter eröffnet Bottas Bibliothek

Burkhalter reist am Freitag weiter nach Peking, wo er am Samstag der Eröffnung der neuen sozialwissenschaftlichen Bibliothek der Tsinghua-Universität beiwohnen wird. Der Bau wurde vom Schweizer Architekten Mario Botta entworfen.

Am Montag wird Burkhalter Gespräche mit dem Minister für Wissenschaft und Technologie Wan Gan, dem Bildungsminister Yuan Guiren sowie mit dem Gesundheitsminister Chen Zhu führen. Dabei soll die Zusammenarbeit der beiden Länder im Mittelpunkt stehen.

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SDA-ATS