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Rangun - Die Militärregierung in Burma ist offenbar bereit, Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi mit Ablauf des gegen sie verhängten Hausarrests im November freizulassen.
Dies habe Innenminister Generalmajor Maung Oo bei einer Veranstaltung am Donnerstag versichert, berichteten übereinstimmend mehrere Teilnehmer. Eine Freilassung im November würde für die jetzt 64-jährige Friedensnobelpreisträgerin jedoch zu spät für die im Oktober erwartete Wahl kommen.
Ungeachtet internationaler Proteste verbrachte Suu Kyi 15 der vergangenen 21 Jahre unter Hausarrest. Zuletzt war ihre Haft im Mai vergangenen Jahres verlängert worden.
Sollte die Wahl stattfinden, wäre es die erste seit 1990, als Suu Kyis Nationale Liga für Demokratie (NLD) die Abstimmung für sich entschied. Die Militärjunta des Landes weigerte sich damals jedoch das Ergebnis anzuerkennen.
Minister Maung Oo versicherte den Angaben zufolge erneut, die Abstimmung werde frei und fair verlaufen. Er sicherte eine Marktwirtschaft und die Lockerung der Beschränkungen für Autoimporte zu.
Die NLD hat noch nicht entschieden, ob sie sich an der Wahl beteiligt oder nicht. In der Parteispitze hiess es, es von entscheidender Bedeutung sei, dass Suu Kyi vor der Wahl freikomme.

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SDA-ATS