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Georgien wird neben seiner Botschaft bei der UNO in Genf auch in Bern eine Botschaft eröffnen. Dies kündigte das Aussendepartement (EDA) am Montag nach einem Treffen zwischen Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey und dem georgischen Aussenminister Grigol Vashadze an.

"Ihr neuer Botschafter und das Botschaftspersonal werden uns in Bern willkommen sein", erklärte Calmy-Rey gegenüber Vashadze, wie einer Mitteilung des Eidg. Departementes für auswärtige Angelegenheiten zu entnehmen ist. Die Botschaftseröffnung sei Ausdruck der guten Beziehungen zwischen den beiden Ländern.

Wann die georgische Botschaft in Bern eröffnet wird, wurde nicht mitgeteilt. Weder die georgische Botschaft in Genf noch das Aussenministerium in Tiflis waren am Montagnachmittag (Schweizer Zeit, Montagabend georgische Zeit) erreichbar.

Die Schweiz spielt seit dem Fünftagekrieg um die abtrünnigen georgischen Republiken Südossetien und Abchasien im August 2008 eine wichtige Rolle.

Seit März 2009 übt die Schweiz ein Schutzmachtmandat für Georgien in Russland aus: Die Schweiz nimmt dabei die diplomatischen und konsularischen Interessen Georgiens beim einstigen Kriegsgegner Russland wahr. Umgekehrt vertritt die Schweiz in der georgischen Hauptstadt Tiflis die Interessen Russlands.

Das Schutzmachtmandat für Georgien sei ein "Schwerpunkt" der Gespräche gewesen zwischen Calmy-Rey und Vashadze, erklärte das EDA.

Ebenfalls im Zentrum der Diskussionen habe die Entwicklung der Beziehungen in Politik und Wirtschaft sowie die technische Zusammenarbeit gestanden. Auch die Beziehungen Georgiens mit seinen Nachbarländern sowie "Fragen der Energie im Südkaukasus" seien besprochen worden.

Darüber hinaus hätten die Bundespräsidentin und der georgische Aussenminister internationale und multilaterale Fragen angesprochen. Das EDA erwähnte bei diesem Punkt die Abrüstungskonferenz in Genf.

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SDA-ATS