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Ein Jahr vor der schottischen Volksabstimmung über eine mögliche Abspaltung von Grossbritannien hat der britische Premierminister David Cameron zum Zusammenhalt aufgerufen.

"Ich hoffe zutiefst, dass Schottland sich zum Verbleib im Königreich entscheidet", sagte Cameron am Samstag. Es gehe um den Erhalt einer "nationalen Familie", die gemeinsam viel erreicht habe und gut funktioniere. "Es ist nicht die Zeit, diese Verbindung auf jene zwischen Cousins zweiten Grades zu reduzieren."

Die Schotten müssten sich bewusst machen, dass der Ausgang des Referendums am 18. September 2014 ihr Land "radikal verändern" könne, mahnte der konservative Cameron. Es handele sich um ein "Schicksalsdatum" für Schottland, das seit 1707 zur britischen Krone gehört, seit 1997 weitreichende Autonomie geniesst.

Obwohl die Umfragen etwas anderes suggerieren, zeigte sich der schottische Regionalregierungschef Alex Salmond bislang zuversichtlich, dass die Volksabstimmung zu Gunsten einer Abspaltung vom Königreich ausgeht.

Der Nationalist geht davon aus, dass die Europäische Union und die Militärallianz NATO ein unabhängiges Schottland mit offenen Armen aufnehmen würden.

Die britische Regierung hatte sich im Oktober vergangenen Jahres damit einverstanden erklärt, dass eine Volksabstimmung abgehalten wird. Allerdings wurde auf Drängen Londons in monatelangen Verhandlungen vereinbart, dass es in dem Referendum nur um ein Ja oder Nein zu einer Abspaltung Schottlands gehen soll, nicht um die Frage nach noch grösserer Selbstbestimmung.

Die britische Regierungskoalition aus Konservativen und Liberal-Demokraten lehnt wie die oppositionelle Labour-Partei eine Abspaltung Schottlands ab.

Salmond, dessen Schottische Nationalpartei SNP seit Mai 2011 die Mehrheit im Regionalparlament innehat, treibt sie mit aller Macht voran. Derzeit tritt aber nur rund ein Drittel der Schotten für die Abspaltung ein.

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SDA-ATS