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Rad - Fabian Cancellara gilt eine Woche nach dem ebenso glanzvollen wie überlegenen Triumph in der Flandern-Rundfahrt auch für den 111. Frühjahrsklassiker Paris-Roubaix als grosser Favorit.
Auch zwei Stürze in dieser Woche haben an der Favoritenrolle Cancellaras nichts geändert. In der unmittelbaren Vorbereitung stimmt die Form des Berners.
Am Mittwoch war der 32-Jährige zwar im Rennen um den "Scheldeprijs" in Belgien zu Fall gekommen. Tags darauf bei der Streckenbesichtigung für Paris-Roubaix folgte auf einem der gefürchteten Pavés-Abschnitten gleich der nächste Sturz. Obwohl Cancellara am Donnerstag hart auf das Kopfsteinpflaster (und wiederum auf seine linke Körperseite) prallte, zog er sich laut Angaben seines Teams RadioShack aber keine ernsthafte Verletzung zu. Die dabei erlittenen Prellungen und Abschürfungen haben allerdings zur Folge, dass Cancellara bis zum Start am Sonntag mehr Zeit als geplant beim Team-Osteopathen und -Physiotherapeuten anzutreffen ist.
Trotz leichten Schmerzen in der linken Hüfte, fühle er sich nicht gross beeinträchtigt, so Cancellara. Er habe viele sehr schöne Erinnerungen an Paris-Roubaix und er wisse, wie man sich auf das Rennen einstellen müsse. In der "Hölle des Nordens" - auf 254,5 km Gesamtlänge sind gleich 27 Passagen mit insgesamt 52,6 km Kopfsteinpflaster zu absolvieren - hatte der Schweizer schon in den Jahren 2006 und 2010 triumphiert. Dazu wurde er 2008 und 2011 jeweils Zweiter.
Vor drei Jahren schaffte der Berner sogar erstmals das "Double", welches er nun erneut anstrebt. Die Flandern-Rundfahrt und Paris-Roubaix zweimal im gleichen Jahr zu gewinnen, das ist vor dem Zeitfahr-Olympiasieger von Peking erst Tom Boonen gelungen (2005 und 2012). Den Vorjahressieger aus Belgien muss Cancellara heuer allerdings nicht auf der Rechnung haben. Boonen, der im Vélodrome von Roubaix schon viermal jubeln durfte, fällt nach seinem Sturz letzten Sonntag in Flandern mit einem Rippenbruch aus. Auch nicht starten wird Peter Sagan. Der Slowake, vor Wochenfrist in Oudenaarde Zweiter und Cancellaras stärkster Konkurrent, legt eine kurze Rennpause ein, ehe er für die Ardennen-Klassiker wieder zurückkehren wird.

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SDA-ATS