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Carlo Janka wird in den Weltcup-Rennen in Wengen nicht starten. Der Bündner und seine Trainer schliessen die Teilname an den Olympischen Spielen in Pyeongchang trotzdem nicht aus.

Jankas Leistungen in den beiden Abfahrtstrainings auf der Lauberhorn-Strecke waren beachtlich. Für den Bündner selber, der den im Oktober erlittenen Kreuzbandriss im rechten Knie konservativ behandeln lässt, waren sie aber nicht gut genug. Die Ergebnisse entsprachen nicht seinen Erwartungen. Der Zeitverlust war nach eigener Einschätzung zu gross, um im Rennen mit den Besten mithalten zu können. Im ersten Training hatte Janka 3,4 Sekunden, im zweiten 2,3 Sekunden auf die Bestzeit eingebüsst.

Janka fällte den mit den Trainern abgesprochenen Entscheid zum Startverzicht in Wengen unter dem Einfluss des Verletztenstatus. Gemäss dem Passus im Weltcup-Reglement steht einem Fahrer nur gerade für ein Rennen ein geschütztes Ranking zu. Schon beim zweiten Einsatz ist eine vordere Klassierung gefordert, um einen markanten Rückfall in der Startliste zu verhindern. Janka wollte dieses Risiko im Berner Oberland (noch) nicht eingehen.

Stattdessen wird der Obersaxer weiter trainieren - gemäss Thomas Stauffer, dem Cheftrainer von Swiss-Ski, "möglichst unter wettkampfnahen Bedingungen". Der Berner Oberländer sieht nach wie vor eine Chance für die Teilnahme Jankas an den Olympischen Spielen in Südkorea. Wann und allenfalls wo der Riesenslalom-Olympiasieger von 2010 den nächsten Versuch unternehmen wird, in den Weltcup zurückzukehren, steht selbstredend noch nicht fest. Nach Wengen folgen die Speed-Rennen in Kitzbühel und in Garmisch-Partenkirchen.

Klar ist nur, dass die Zeit drängt. Swiss Olympic hat den Stichtag für die von Swiss-Ski einzureichenden Selektionsvorschläge im Ski alpin auf den Sonntag, 28. Januar, festgelegt.

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