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Seit der Senkung der Höchstzinssätze für Konsumkredite setzt die Cembra Money Bank verstärkt auf Kreditkarten. (Archiv)

Keystone/STEFFEN SCHMIDT

(sda-ats)

Die Cembra Money Bank hat im vergangenen Geschäftsjahr 2017 deutlich mehr Geld mit Kreditkarten erwirtschaftet. Die Bank konnte dadurch ausgleichen, dass die Zinserträge aufgrund der Senkung der Höchstzinssätze für Konsumkredite durch den Bundesrat senken.

Der Reingewinn von Cembra stieg um 1 Prozent auf 183,3 Millionen Franken, wie die Anbieterin von Konsumkrediten am Donnerstag mitteilte. Der Nettoertrag legte ebenfalls um 1 Prozent zu auf 396,3 Millionen Franken.

Der Zinsertrag aus Privatkrediten, der mit 167,1 Millionen Franken weiterhin der grösste Ertragspfeiler ist, ging aber um 13 Prozent zurück. Dies obwohl die Nettoforderungen gegenüber Kunden im Privatkreditgeschäft um 4 Prozent auf 1,782 Milliarden Franken gestiegen waren. Denn der Bundesrat hatte im Juli 2016 die Höchstzinssätze für solche Kredite gesenkt.

Zugpferd Kreditkarten

Dagegen erhöhten sich die Zinserträge mit Kreditkarten um 17 Prozent auf 60,5 Millionen Franken. Die Nettoforderungen gegenüber Kunden mit Kreditkarten waren bis Jahresende um 17 Prozent auf 833 Millionen Franken gestiegen, wobei dieses Wachstum laut Cembra auf einen Ausbau des Kartenportfolios, höhere durchschnittliche Transaktionen sowie mehr Transaktionen insgesamt zurückzuführen ist.

Auch bei den Erträgen aus Kommissionen und Gebühren liessen insbesondere Kreditkarten die Kassen bei Cembra klingeln: Die Kommissionserträge mit Kreditkarten legten zu um 18 Prozent auf 75,0 Millionen Franken.

Die Cembra Money Bank gibt unter anderem mit der Migros die Cumulus-Kreditkarte heraus. Bei dieser reizt die Bank die Höchstzinsen bis ans gesetzlich erlaubte Limit von 12 Prozent inzwischen fast ganz aus. Für offene Beträge fallen Gebühren von 11,95 Prozent an.

Wachstum dank Übernahmen

Weiter konnte die Cembra Money Bank auch dank Übernahmen wachsen. So baute sie ihr Autoleasinggeschäft mit der Übernahme der EFL Autoleasing mit Sitz in Winterthur aus. Die Zukäufe liessen die Nettoforderungen gegenüber Kunden um 8 Prozent ansteigen. Weitere 4 Prozent Wachstum schaffte Cembra aus eigener Kraft. So stiegen die Nettoforderungen gegenüber Kunden bis Ende 2017 um 12 Prozent auf 4,562 Milliarden Franken.

Für 2018 erwartet die Bank zusätzliche Erträge aus den übernommenen Unternehmen und aus dem anhaltend wachsenden Kreditkartengeschäft.

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SDA-ATS