Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Die Isotope entstehen an einem der Teilchenbeschleuniger im CERN. (Archivbild)

Keystone/VALENTIN FLAURAUD

(sda-ats)

Die europäische Organisation für Kernforschung (CERN) in Genf stellt Krebsforschern künftig besondere Isotope zur Verfügung. Mit ihrer Hilfe könnten eines Tages womöglich Diagnose und Heilung von Krebs gleichzeitig erreicht werden.

Die neue Einrichtung CERN-Medicis wurde am Mittwoch in Genf vorgestellt und soll in Kürze erstmals Radioisotope für die Forschung produzieren. Isotope sind bestimmte Varianten von Atomtypen.

Solche Isotope würden bereits relativ breit für diagnostische Zwecke und zur Strahlentherapie eingesetzt, heisst es in einer CERN-Mitteilung. "Aber viele der momentan genutzten Isotope sind nicht perfekt." Das Medicis-Projekt soll nun Isotope herstellen, die den Ansprüchen von Forschern besser genügen.

Die besonderen Eigenschaften der Isotope haben die Physiker bei ihrer Grundlagenforschung zur Radioaktivität entdeckt, sagte Projektleiter Thierry Stora. Die Krebsforscher könnten die Eigenschaften nun an Zellen und Organismen testen. Die Idee sei, dass die Isotope bei Patienten zur Diagnose eingesetzt werden, aber gleichzeitig womöglich auch Krebszellen zerstören können.

Die Isotope entstehen an einem der Teilchen-Beschleuniger, die das CERN im Grenzgebiet zwischen der Schweiz und Frankreich betreibt. "Diese Isotope gibt es sonst nirgends", betonte Stora.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS