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Für US-Präsident Trump zunehmend zur Hypothek geworden: Steve Bannon - für einige Zeit Chefstratege im Weissen Haus (in einer Aufnahme vom März dieses Jahres).

KEYSTONE/AP/PABLO MARTINEZ MONSIVAIS

(sda-ats)

Der Chefstratege von US-Präsident Donald Trump, Steve Bannon, verlässt das Weisse Haus. Bannon und der Stabschef des Weissen Hauses, John Kelly, hätten sich darauf geeinigt, dass "heute Steves letzter Tag" sei, erklärte Sprecherin Sarah Huckabee Sander am Freitag.

Der enge Vertraute Trumps steht seit langem in der Kritik. Der 63-Jährige gilt als vehementer Vertreter der nationalistischen Wirtschaftspolitik des Präsidenten. Unklar war zunächst, ob Bannon von Trump gefeuert wurde oder ob er aus eigenen Stücken ging. Vieles deutet auf eine Entlassung hin.

Bannon war seit geraumer Zeit in den Verdacht geraten, vertrauliche Details aus dem Weissen Haus an Medien weitergegeben zu haben. Zu seinen internen Widersachern gehören die moderateren und wirtschaftsliberalen Kräfte im Team um Trump, wie dessen Schwiegersohn Jared Kushner, Wirtschaftsberater Gary Cohn und Sicherheitsberater Herbert Raymond McMaster.

Bannon gilt gemeinsam mit Stephen Miller als Architekt der "America-First"-Strategie Donald Trumps. Der Mitgründer der erzkonservativen Internet-Plattform Breitbart war vor Beginn der Endphase des Wahlkampfs 2016 zum Team-Trump gestossen. Ihm wird ein massgeblicher Anteil am Wahlsieg Trumps zugeschrieben.

Der Abgang Bannons ist der Höhepunkt einer turbulenten Woche im Weissen Haus, in der Trump vor allem wegen seines Umgangs mit gewalttätigen Rechtsextremisten in der Stadt Charlottesville ins Kreuzfeuer der Kritik geraten war. Die umstrittene Haltung Trumps, die Extremisten nicht eindeutig zu verurteilen, war weltweit auf Kritik gestossen.

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SDA-ATS