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Chinas Industrie soll bei schwerem Smog künftig Produktionspausen einlegen und Arbeitszeiten verkürzen. Auch der Strassenverkehr sollte in solchen Phasen eingeschränkt werden, heisst es in einem am Mittwoch veröffentlichten Leitfaden des Umweltministeriums in Peking.

"Jede nur mögliche Zwangsmassnahme" müsse bei besonders hoher Luftverschmutzung ergriffen werden, um etwa den Ausstoss von Abgasen zu senken. Auch sollten Schulen in den Städten geschlossen bleiben und auf Freizeitaktivitäten verzichtet werden.

Nach Jahren des Wirtschaftsbooms verschwinden die grossen chinesischen Städte regelmässig unter dichten Smog-Glocken. China müsse die Umwelt-Auflagen für die Industrie verschärfen und die Abhängigkeit von der Kohle reduzieren, teilte das Umweltministerium mit.

Mehr als drei Viertel des Stroms wird in Kohlekraftwerken produziert. China hat wiederholt versucht, die Verschmutzung von Luft und Wasser sowie die Verkehrsüberlastung grosser Städte in den Griff zu bekommen. Die bisherigen Massnahmen zeigten aber keine grosse Wirkung. Die Umweltverschmutzung und ihre Auswirkungen sorgen in China zunehmend für soziale Unruhen.

SDA-ATS