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China hebt Einreiseverbot für HIV-Infizierte auf

Dieser Inhalt wurde am 28. April 2010 - 06:24 publiziert
(Keystone-SDA)

Peking - China hat sein Einreiseverbot für Ausländer mit einer HIV-Infektion aufgehoben. Die Regierung habe eingesehen, dass eine solche Verfügung "sehr begrenzten Einfluss" auf die Ausbreitung der Krankheit habe, teilte der Staatsrat in Peking mit.
Die Aufhebung erfolgte unmittelbar vor der Eröffnung der Weltausstellung 2010 am Wochenende in Shanghai. In der Begründung hiess es weiter, ein solches Reiseverbot bereite einem Land Schwierigkeiten, wenn es internationale Veranstaltungen abhalte.
Zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking oder während der Weltfrauenkonferenz 1995 war das Reiseverbot zumindest vorübergehend ausgesetzt worden. Die alte Verordnung begründete der Staatsrat mit dem "begrenzten Wissen über HIV/Aids und andere Krankheiten". Aufgehoben wurde die Restriktionen auch für Ausländer mit anderen sexuell übertragbaren Krankheiten oder Lepra.

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