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Ein Mann schaut in Japan auf einen Bildschirm, der die Flugbahn der Rakete zeigt.

KEYSTONE/AP/SHIZUO KAMBAYASHI

(sda-ats)

China hat nach Nordkoreas neuem Raketentest Pjöngjang und Washington zu Verhandlungen aufgerufen. Der Sprecher des chinesischen Aussenministeriums, Geng Shuang, äusserte am Mittwoch in Peking "grosse Sorge" über den Test.

Sein Land hoffe, dass alle Beteiligten sich um eine "friedliche Beilegung" des Konflikts bemühten, da es keine militärische Lösung geben könne. Der Ministeriumssprecher bekräftigte Chinas Vorschlag, dass Nordkorea seine Waffentests einstellen solle und die USA im Gegenzug ihre Militärmanöver in der Region aussetzen sollten.

Die USA haben die Idee allerdings verworfen. Auch zeigte Nordkorea bei einer jüngsten Vermittlungsmission eines chinesischen Gesandten in Pjöngjang keine Verhandlungsbereitschaft.

Nordkorea hatte am Mittwoch eine Rakete mit besonders grosser Reichweite getestet. Anschliessend erklärte das isolierte Land, das gesamte US-Territorium liege nun in Reichweite nordkoreanischer Raketen.

US-Präsident Donald Trump reagierte sehr verhalten. "Das ist eine Situation, mit der wir umgehen werden", sagte er in Washington. Der Raketenstart ändere nichts an der Nordkorea-Politik der USA.

Ins Meer gestürzt

Die USA und Japan widersprachen zwar der Darstellung Nordkoreas, dass der Raketentest erfolgreich verlaufen sei: Nach US-Erkenntnissen stürzte die Rakete etwa tausend Kilometer vom Startort entfernt ins Meer, sie habe keine Gefahr für Nordamerika dargestellt.

Experten zufolge handelte es sich aber um eine besonders starke Rakete mit grosser Reichweite. Mit bisherigen Raketen hatte Nordkorea allenfalls den dünn besiedelten US-Bundesstaat Alaska erreichen können.

UNO-Generalsekretär Antonio Guterres bezeichnete den Raketentest als "klaren Verstoss gegen Resolutionen des UNO-Sicherheitsrats" und warnte Nordkorea vor "weiteren destabilisierenden Schritten". Der Test wird am Mittwoch den UNO-Sicherheitsrat beschäftigen.

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SDA-ATS