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Christoph Blocher wird am diesjährigen Zürcher Sechseläuten als einfacher Gast "im Rudel" der Teilnehmenden mitmarschieren. Dies sagte Sechseläuten-Mediensprecher Andreas Weidmann am Dienstag auf Anfrage. Ehrengast ist der SVP-Politiker erstmals seit Jahren nicht.

Die 26 Zürcher Zünfte laden jeweils Persönlichkeiten aus der ganzen Schweiz oder aus dem Ausland als Ehrengäste zum Zürcher Frühlingsfest. Diese Ehrengäste dürfen im Zug der Zünfte jeweils ihren Zünften voranmarschieren.

Sie verbringen den ganzen Tag mit "ihrer" Zunft. Beim Mittag- oder Abendessen halten sie eine Rede, wie es auf der "Sächsilüüte"-Website heisst. Der Tradition gemäss ist diese Ansprache möglichst pointiert und witzig.

Einfache Gäste haben all diese Vorrechte nicht. Sie würden eingeladen, weil sie sich speziell verdient gemacht hätten oder einfach, "weil die Zunft ihnen die Teilnahme am Umzug ermöglichen will", so Weidmann. Ein einfacher Gast marschiere nicht an der Spitze der Zunft, sondern "im Rudel", und man halte auch keine Reden.

Weshalb Blocher diesmal nicht als Ehrengast eingeladen wurde, ist unklar. Nach Jahren mit Ehrengaststatus in verschiedenen Zünften ist er nun erstmals ein gewöhnlicher Gast. Laut seinem Sprecher Livio Zanolari liegt "natürlich eine Einladung vor".

Promi-Potpourri

Gastkanton ist dieses Jahr der Kanton Bern. Die Liste der diesjährigen Ehrengäste liest sich wie ein Potpourri der Schweizer Prominenz: Stark vertreten ist die Politik. Es kommen etwa die Bundesräte Ueli Maurer und Johann Schneider-Ammann, zahlreiche Mitglieder von National- und Ständerat sowie von diversen Kantons- und Stadtregierungen.

Die Wirtschaft repräsentieren beispielsweise Matthias Kaiserswerth, Direktor von IBM Research Zürich, Markus Hongler, Geschäftsleitungs-Vorsitzender der Mobiliar-Versicherungen, und Privatbankier Konrad Hummler. Das Militär wird unter anderem von Armeechef André Blattmann repräsentiert.

Dazu kommen Vertreterinnen aus Sport, Kultur und Showbiz - von Snowboard-Weltmeisterin Tanja Frieden über die - ausgesprochen gegensätzlichen - Musiker Peter Reber und Gölä, den Landesmuseum-Direktor Andreas Spillmann und den Fussballfachmann Hanspeter Latour bis hin zu Miss Schweiz, Alina Buchschacher.

SDA-ATS