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Muttenz BL - Der mit einem einschneidenden Stellenabbau verbundene Umbau des Chemiekonzerns Clariant zeigt Wirkung: Im ersten Halbjahr konnte das Baselbieter Unternehmen wieder einen kleinen Gewinn verbuchen. Ob weitere Abbaurunden folgen, ist offen.
Clariant vermeldete am Donnerstag einen Halbjahresgewinn von 35 Mio. Franken. In der Vorjahresperiode hatte der Konzern noch einen Verlust von 152 Mio. Fr. ausweisen müssen. Den Umsatz konnte das Unternehmen dank guter Konjunktur in den ersten sechs Monaten um 15 Prozent auf 3,7 Mrd. Fr. steigern. In Lokalwährungen betrug das Wachstum 18 Prozent.
Zulegen konnte der Konzern nach eigenen Angaben in allen Regionen und auch in jedem der zehn Geschäftsbereiche. Das Betriebsergebnis (EBIT) vor Einmaleffekten ist mit 394 Mio. Fr. sieben Mal höher als vor Jahresfrist.
Unklarheit über weiteren Abbau
2009 und 2010 hat Clariant zu Jahren der Restrukturierung proklamiert. Ende Juni zählte der Konzern, der einst rund 30'000 Personen beschäftigt hatte, noch 17'268 Angestellte, 268 weniger als vor einem Jahr. Bis Ende 2010 sollen im Zuge des letzten November angekündigten Abbauprogramms weitere 270 bis 300 Stellen verschwinden.
Dann sollte bezüglich Stellenabbau das Schlimmste vorbei sein, wie ein Konzernsprecher auf Anfrage sagte. Allerdings gehen in der Schweiz, wo Clariant heute noch 1300 Mitarbeitende beschäftigt, bis 2012 rund 400 Stellen verloren: Im Februar hatte der Konzern für den Standort Muttenz die Streichung von 400 Arbeitsplätzen in der Produktion bekanntgegeben.
Offensichtlich steht bei Clariant im Zuge der Optimierung der Produktionsstandorte ein weiterer Stellenabbau bevor, über dessen Ausmass indes noch keine Angaben gemacht wurden. Entsprechend verärgert reagierten die Arbeitnehmerorganisationen. Konkretere Informationen seien im Oktober oder November zu erwarten, sagte Clariant-CEO Hariolf Kottmann zur Finanznachrichtenagentur awp.

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SDA-ATS