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Clinton beendet Pakistan-Besuch mit Aufruf zum Kampf gegen Terror

Dieser Inhalt wurde am 30. Oktober 2009 - 16:01 publiziert
(Keystone-SDA)

Islamabad - Mit einem Aufruf zum gemeinsamen Kampf gegen die Führungsriege des Terrornetzwerks Al-Kaida hat US-Aussenministerin Hillary Clinton ihren Besuch in Pakistan beendet. Es sei im Interesse beider Länder, die Terroristen "zu fangen und zu töten", sagte Clinton.
"Wir in den USA würden sehr gern das Ende der Führung von Al-Kaida erleben - und unser Informationsstand ist, dass diese sich irgendwo in Pakistan aufhält", sagte Clinton bei einem Gespräch mit Journalisten. "Lasst uns zusammenarbeiten, um die Sache zu erledigen." Dies würde Terroristen weltweit einen schweren Schlag versetzen.
Clinton hielt sich drei Tage in Pakistan auf. Sie ist die hochrangigste Vertreterin der US-Regierung, die nach Pakistan reiste, seit Präsident Barack Obama die Atommacht in den Mittelpunkt des Kampfes gegen den Terror rückte.
Die Frage, ob sich Al-Kaida-Chef Osama bin Laden und seine Führungsriege in Pakistan verstecken und was die Regierung darüber weiss, führte während des Clinton-Besuchs zu Irritationen. Zwar relativierte Clinton ihre zuvor geäusserte Kritik am Kampf gegen Al-Kaida und auch ihren Vorwurf, es sei "schwer zu glauben", dass niemand in der pakistanischen Regierung wisse, wo sich die Anführer aufhielten.
Die Beziehungen zwischen Pakistan und den USA sind angespannt, seit die USA ein Hilfspaket für Pakistan in Höhe von 7,5 Milliarden Dollar schnürten. Die Finanzspritze soll der wirtschaftlichen Entwicklung dienen, Pakistan fürchtet allerdings einen Eingriff in seine Souveränität.

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