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Washington - In einer Grundsatzrede hat US-Aussenministerin Hillary Clinton den Führungsanspruch ihres Landes in der Welt bekräftigt. "Die Vereinigten Staaten können, müssen und werden führen", sagte Clinton in Washington.
Nur die USA hätten das Potenzial, den Ansprüchen einer weltweiten Führungsrolle gerecht zu werden. "Die Komplexität und die Vernetzungen unserer Welt von heute haben ein neues Moment für Amerika geschaffen, ein Moment, bei dem unsere globale Führungskraft unverzichtbar ist."
Allein die USA könnten "die Menschen zusammenbringen", um weltweite Probleme zu lösen, sagte Clinton in einer Rede vor dem US-Think-Tank "Council on Foreign Relations" ("Rat für Internationale Beziehungen"). "Die Welt zählt heute auf uns, wie sie in der Vergangenheit auf uns gezählt hat", sagte Clinton.
Clinton unterstrich, dass sich die Führungsrolle ihres Landes auf die Zusammenarbeit mit den Verbündeten stütze, wobei der NATO und der EU eine wichtige Rolle zukomme. "Es gibt keinen Zweifel, dass eine stärkere EU gut für Amerika und gut für die Welt ist", sagte sie.
Die NATO bezeichnete sie als "die erfolgreichste Allianz der Welt". Dabei mahnte Clinton aber eine gerechtere Lastenverteilung an, wenn es etwa um Kampfeinsätze der NATO geht. "Amerikanische Führung bedeutet nicht, dass wir alles selber machen", sagte sie. "Jede Nation muss ihren Teil erledigen."

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SDA-ATS