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Cologna verpasst Sprint-Halbfinals nur knapp

Dario Cologna übertrifft mit dem Viertelfinal-Vorstoss im Skating-Sprint und Platz 13 zum Auftakt der Tour de Ski sein Minimalziel.

Der Münstertaler büsste in seiner Heimat nicht all zu viele Bonussekunden auf die Tour-Favoriten ein, obwohl Martin Johnsrud Sundby oder Alex Harvey in den Final vorstiessen. Nicht zu vergessen ist, dass der dreifache Tour-Gesamtsieger Cologna sich erstmals in dieser Saison für die Viertelfinals qualifizierte.

Der Russe Sergej Ustjugow setzte sich überlegen vor dem Italiener Federico Pellegrino und dem Norweger Finn Haagen Krogh durch. Ustjugow liegt nun 48 Sekunden vor Cologna, Sundby deren 30. Der Rückstand des Schweizers hält sich also in Grenzen, zumal er im Prolog mit Platz 7 eine tolle Leistung gezeigt hatte. Da in der Tour de Ski in diesem Winter nur ein Sprint im Programm steht, scheint für den Schweizer nun doch einiges möglich zu sein. Auch Ustjugow muss man auf der Rechnung haben. Der Anstieg zur Alpe Cermis dürfte aber nicht auf seine Fähigkeiten zugeschnitten sein.

"Die Form ist gut", konstatierte der 30-jährige Bündner. "Sonst hätte ich in der Qualifikation nicht so schnell laufen können." Dennoch sprach er nach seinem Rennen von "gemischten Gefühlen". Im Viertelfinal wäre mehr möglich gewesen. Cologna lief meist an zweiter Position, konnte diesen Platz auf der Zielgeraden aber nicht verteidigen. Letztlich fehlten knapp drei Zehntel auf den Deutschen Thomas Bing. "Eine Runde weiter wäre ich schon gerne gekommen", bedauerte Cologna. "Der Halbfinal wäre fast das Optimum gewesen." Der Final mit zwei zusätzlichen der sehr anspruchsvollen 1,4-km-Runden mit zwei Anstiegen wäre aus seiner nicht unbedingt nötig gewesen. "Der Auftakt ist aber sicher geglückt", bilanzierte der Münstertaler.

Starke Schweizer Mannschaftsleistung

Im Schatten Cologna zeigte das Team von Swiss-Ski eine starke Mannschaftsleistung, der aber die Krönung fehlte. Mit Roman Furger (8. der Qualifikation), Jovian Hediger (16.) und Erwan Käser (29.) erreichten drei weitere Schweizer die Viertelfinals. Dort war allerdings für alle Endstation, entsprechend waren auch bei ihnen die Gefühle gemischt.

"Ich bin sehr froh über meinen Prolog", meinte der Urner Furger. "Aber wenn man als Achter in die Viertelfinals kommt, will man natürlich auch mal in den Halbfinal." Auf der Zielgeraden habe etwas die Endschnelligkeit gefehlt. Furger plant, nach der 5. Etappe in Toblach aus der Tour auszusteigen, um sich auf das folgende Weltcup-Wochenende vorzubereiten. Er lässt sich aber eine Hintertüre offen: "Wenn ich dann im Gesamtklassement in den Top 30 wäre, überlegen wir es uns vielleicht nochmals."

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