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Die Commerzbank hat ihre Abwehrschlacht gegen die Zahlung hoher Boni an ehemalige Investmentbanker von DresdnerKleinwort verloren. Ein Londoner Gericht bestätigte die Entscheidung aus erster Instanz, wonach die Commerzbank als Rechtsnachfolgerin von DresdnerKleinwort Boni in Höhe von 50 Mio. Euro an 100 frühere Mitarbeiter ausschütten muss.

Im Jahr 2008 hatte DresdnerKleinwort in London bei einer Zusammenkunft mündlich angekündigt, einen Bonuspool für ihre rund 3000 Investmentbanker von insgesamt 400 Mio. Euro aufzulegen. Dann kam die Finanzkrise und mit ihr Verluste in Höhe von 6,5 Milliarden Euro für das Jahr 2008 bei DresdnerKleinwort.

Nur ein kleiner Teil der Banker erhielt den avisierten Bonus, ein anderer Teil nur zehn Prozent davon. 108 Investmentbanker pochten erfolgreich auf die volle Zahlung des Geldes.

Das britische Gericht urteilte damit konträr zu Gerichten in Deutschland, Italien und Japan, wo ebenfalls Verfahren in der Sache anhängig waren. In Deutschland bekam die Commerzbank letztinstanzlich im Oktober 2011 vom Bundesarbeitsgericht Recht.

"Das nur auf englisches Arbeitsrecht beschränkte Urteil ist bedauerlich", heisst es in einer Stellungnahme der Bank. Die Commerzbank sei weiterhin davon überzeugt, dass es wegen der herben Verluste bei der Investmentbank Dresdner Kleinwort richtig und verantwortungsvoll gewesen sei, die Boni zu kürzen.

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SDA-ATS