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Zürich - Der Internet-Vergleichsdienst Comparis rechnet damit, dass gewisse Krankenkassen im kommenden Jahr den Prämienrabatt für 19- bis 25-Jährige anpassen müssen. Für die jungen Frauen und Männer könne dies zu erheblichen Aufschlägen führen.
Comparis stützt seine Aussage auf ein seit 1. Juli gültiges Kreisschreiben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), das im Internet einsehbar ist. Ermässigungen für bis 25-Jährige müssen von der Kasse beim BAG begründet werden, wenn sie über 15 Prozent der ordentlichen Erwachsenenprämie der selben Prämienregion betragen.
Könne die Kasse den Rabatt nicht begründen, müsse sie die Prämien der jungen Erwachsenen erhöhen um die Vorgaben des BAG zu erfüllen, schreibt Comparis. Betroffen wären Personen mit geringem Einkommen oder die die Prämien von ihren Eltern bezahlt bekämen, liess sich Richard Eisler, Geschäftsführer von Comparis, zitieren.
Betroffen seien aber nicht alle Kassen, hält der Vergleichsdienst fest. Es gebe nämlich auch Versicherer, die jungen Leuten keine oder nur geringe Rabatte gewährten. Von den zehn grössten Kassen gewährte die Hälfte den jungen Erwachsenen Rabatte von mehr als 15 Prozent.
Aus Sicht des Krankenkassen-Dachverbandes santésuisse lässt sich die Anpassung solcher Rabatte auf Grund der Vorgaben nicht ausschliessen, wie Sprecher Paul Rhyn auf Anfrage sagte. Aber pauschale Aussagen seien nicht möglich, da die Kassen ihre Prämien selbst mit dem BAG - der Aufsichtsbehörde - aushandelten.
Rabatte für junge Leute seien ein Weg, um Kunden zu gewinnen und derzeit ein Teil des Wettbewerbs zwischen den Kassen, räumte Rhyn ein. Mit dem neuen, verfeinerten Risikoausgleich zwischen den Kassen werde der Wettbewerb über die Prämien weniger dominant sein.

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SDA-ATS