Der Compliance-Chef des Fussball-Weltverbands FIFA, Edward Hanover, hat nach knapp dreijähriger Amtszeit überraschend seinen Job gekündigt. Das berichtet die deutsche Zeitung "Bild am Sonntag".

Demnach gebe er bereits am Montag aus "persönlichen Gründen" seinen Posten auf und kehre in seine Heimat USA zurück. Auf die Gründe seiner Entscheidung wollte der Amerikaner nicht im Detail eingehen.

Der Jurist erklärte gegenüber der Zeitung, dass er eine funktionierende Compliance-Abteilung hinterlasse. Er habe während seiner Tätigkeit wertvolle Erfahrungen gemacht. Sein Verhältnis zu FIFA-Präsident Gianni Infantino bezeichnete Edward Hanover als konstruktiv.

Zu Korruptions- und Untreue-Vorwürfen gegen den FIFA-Präsidenten Infantino wollte sich Hanover nicht äussern. Diese Vorgänge würden in den Zuständigkeitsbereich der Ethik-Kommission der FIFA fallen, sagte er.

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