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Der Freizeitpark Connyland im thurgauischen Lipperswil ergreift definitiv kein Referendum gegen das Importverbot von Delfinen. Das letzte Delfinarium der Schweiz hat für den Abstimmungskampf keinen Partner gefunden.

Das Connyland würde zwar genügend Unterschriften für ein Referendum zusammenbringen, der Abstimmungskampf wäre ohne Partner aber zu kostspielig, bestätigte Connyland-Geschäftsführer Erich Brandenberger Berichtes des "Sonntag" und der "SonntagsZeitung".

Die drei verbleibenden Delfine müssen laut Brandenberger weggegeben werden. Das siebenjährige Männchen Angel sei bald geschlechtsreif und wird sich dann mit der Mutter Chicky paaren wollen. "Dann müssen wir das Männchen von der Mutter trennen", sagte Brandenberger. Das sei das Ende des Delfinariums. Auch die beiden letzten Tiere müssten weg, weil ihre Haltung nicht mehr artgerecht wäre.

Neue Delfine darf das Connyland keine mehr in die Schweiz einführen. Der Nationalrat schwenkte am vergangenen Dienstag auf die Linie des Ständerates ein. Damit hat das Parlament eine "Lex Connyland" geschaffen.

Delfine verendet

Im November vergangenen Jahres waren in Delfinarium von Lipperswil innerhalb weniger Tage zwei Tümmler verendet. Die Thurgauer Staatsanwaltschaft kam nach einer Untersuchung der Kadaver zum Schluss, dass die beiden Delfine an einer Gehirnschädigung als Folge von Antibiotika verendet seien.

Dagegen wehrt sich das Connyland. Geschäftsführer Erich Brandberger ist überzeugt, die Tiere seien vergiftet worden. Anlass dazu gibt Brandberger auch ein Bericht des Instituts für Rechtsmedizin in St. Gallen, in dem es heisst, im Urin der beiden Delfine sei das Opium-Derivat Buprenorphin festgestellt worden.

SDA-ATS