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Der Grossverteiler Coop hat 2010 nicht nur beim Umsatz die 20-Milliarden-Grenze geknackt, sondern auch den Gewinn um über 9 Prozent auf 470 Mio. Fr. gesteigert. Kundenfrequenzen und Marktanteile seien gestiegen, hiess es am Dienstag bei der Bilanzmedienkonferenz.

Coop-Chef Hansueli Loosli bewertete die Zahlen von 2010 als "sehr gut" angesichts von Preiszerfall, gedrückter Konsumentenstimmung und des Einkaufstourismus' im Ausland wegen des starken Frankens. Auch seien die Löhne im Schnitt um 2,8 Prozent erhöht worden, die tieferen stärker. Coop habe die Produktivität weiter verbessert.

Stolz ist Coop, dass sein Detailhandels-Umsatz um 0,6 Prozent zulegte, obwohl die Branke eine Minusteuerung von -0,4 Prozent verzeichnete und die eigenen Preise sogar 2 Prozent sanken. Gemäss ersten Daten legte Coop im letzten Jahr so 0,3 Prozent Marktanteile zu. Der Betriebsgewinn (EBIT) stieg um 15,4 Prozent auf 709 Mio. Franken.

Zum Wachstum beigetragen haben auch Übernahmen, alle aus laufenden Mitteln finanziert. Dennoch nahm das Eigenkapital um 5,1 Prozent zu, auf insgesamt 6,4 Mrd. Franken. Die im Juni 2010 zu Coop gestossene The Body Shop Switzerland AG etwa erzielte von März bis Dezember einen Kassenumsatz von 31 Mio. Franken (+8,4 Prozent).

Neues Standbein Internationaler Grosshandel

Die noch nicht voll konsolidierte Grosshandelsgruppe Transgourmet mit 21'000 Angestellten erreichte einen Umsatz von über 6,2 Mrd. Euro (+6,6 Prozent). Transgourmet war 2010 noch ein Joint-Venture von Coop mit dem deutschen Konzern Rewe. Deren Konsolidierung 2011 dürfte indes unter dem Strich die Coop-Gewinnmarge drücken.

Loosli erwartet mit anhaltendem Aufschwung und veränderten Essgewohnheiten mehr Ausserhaus-Konsum und damit Wachstum speziell beim Grosshandel.

So sollen 2011 gegen zehn neue Vitality-Apotheken eröffnet werden. Und jedes Coop Warenhaus soll eine Import Parfumerie bekommen. Die Zahl aller Pronto-Shops will Loosli von heute 229 auf mittelfristig 300 steigern.

Mit 53'559 Angestellten stieg die Zahl der Beschäftigten bei Coop im vergangenen Jahr zwar um 1,1 Prozent; in Vollstellen umgerechnet waren es jedoch 0,5 Prozent weniger.

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SDA-ATS