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Corippo TI im Verzascatal bleibt möglicherweise nicht mehr lange die kleinste Gemeinde der Schweiz. Am Sonntag hat sich das 16-Seelen-Dorf gemeinsam mit den meisten Nachbarorten im Tal für eine Gemeindefusion ausgesprochen.

Das Ergebnis fiel eindeutig aus. Sechs Gemeinden sagten Ja zu einer einheitlichen Ortschaft von Sonogno bis Vogorno. Nur die Gemeinde Lavertezzo lehnte die Idee ab. Insgesamt befürworteten 1227 Einwohner des Tals das Fusionsprojekt, 537 Personen waren dagegen.

Die Interpretation der Konsultativabstimmung liegt in den kommenden Monaten bei der Kantonsregierung und dem Grossen Rat. Das Projekt sieht vor, Brione Verzasca, Corippo, Frasco, Sonogno, Vogorno und Fraktionen von Cugnasco-Gerra sowie Lavertezzo zu einer grossen Gemeinde "Verzasca" zu verschmelzen.

Cugnasco-Gerra und Lavertezzo liegen partiell in der Magadino-Ebene. Sie würden ihr Territorium im Tal an die neue Gemeinde abtreten. Dieser Punkt stiess offenbar vor allem in Lavertezzo auf Kritik. Der Kanton unterstützt die Fusion mit 17,4 Millionen Franken.

Corippo will Fusion

Corippo, quasi ein Bilderbuch-Modell eines Tessiner Dorfes, verwaltete sich bisher selbst mit einer Drei-Personen-Exekutive und einer Gemeindeversammlung. Von den 16 Stimmberechtigten des Ortes haben am Sonntag 14 ihre Stimme abgegeben - nur zwei lehnten die politische Anbindung an die Nachbarorte ab.

Die Einwohner von Corippo sind fast alles Rentner. Seine "Blütezeit erlebte das Dorf der Statistik nach im Jahr 1850. Damals sollen fast 300 Menschen in der Gemeinde gelebt haben. Doch auch heute noch ist das Dorf im Sommer bevölkerter, als es den Daten nach klingen mag. In Corippo stehen - im traditionellen Rustico-Stil - über 40 Zweitwohnungs-Residenzen.

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SDA-ATS