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Talsohle durchschritten: 2018 dürften die Schweizer Detailhändler ihre Umsätze wieder steigern können. (Archivbild)

KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA BELLA

(sda-ats)

Die Ökonomen der Credit Suisse erwarten, dass der Schweizer Detailhandel nach drei Jahren mit sinkenden oder stagnierenden Umsätzen 2018 wieder wachsen wird. Das Wachstum dürfte trotz guter Wirtschaftslage nur gering ausfallen.

Die konkrete Prognose lautet auf ein Plus von 0,3 Prozent, wie die Credit Suisse in ihrem am Dienstag publizierten Retail Outlook 2018 schreibt. Die Ökonomen der Grossbank begründen die vorsichtige Prognose vor allem mit den weiterhin stark expandierenden Onlinehändler aus dem Ausland, die in der Schweiz für Preisdruck sorgen.

So dürfte zum Beispiel Zalando seit 2012 den Umsatz in der Schweiz auf schätzungsweise 624 Millionen Franken verdreifacht haben und damit zum grössten Schweizer Onlinehändler aufgestiegen sein, schreibt die Grossbank.

Alle anderen Faktoren dagegen deuten auf künftig wachsende Umsätze im Detailhandel hin. So wird auch 2018 die Anzahl der Konsumenten aufgrund der Einwanderung steigen. Auch das erwartete Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozent sollte sich positiv auf die Konsumentenstimmung auswirken.

Für die verschiedenen Segmente sieht die Credit Suisse unterschiedliche Entwicklungen voraus. So dürfte der Umsatz mit Non-Food-Artikeln aufgrund der ausländischen Online-Händler stagnieren. Bei den Lebensmittel dagegen erwartet die Bank ein Umsatzplus von 0,5 Prozent.

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