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Bern - Nach dem robusten Vorjahr sind auch im laufenden Jahr die Aussichten für den Schweizer Detailhandel verhalten positiv. Die Credit Suisse rechnet mit einem nominalen Umsatzwachstum von 1,5 Prozent. Dies ist eine leichte Abschwächung gegenüber dem Jahr 2010.
Der bedeutendste Wachstumstreiber des Detailhandels werde 2011 erneut die Einwanderung sein, schreibt die Credit Suisse in ihrem "Retail Outlook 2011". Dabei sorgten nicht nur die Neuzuwanderer für einen Umsatzschub.
Auch die in den Vorjahren eingewanderten Menschen dürften weiterhin zum Wachstum beitragen. Viele von ihnen stiegen nach einer Anfangsphase beruflich auf, erhielten ein höheres Salär oder leisteten sich beispielsweise Wohneigentum, was mit höheren Konsumausgaben einhergehe.
Dagegen kämen von der Kaufkraft 2011 keine positiven Impulse. Zwar dürfte die Lohnsumme schätzungsweise um 1,6 Prozent steigen. "Davon verbleiben aber nach Abzug der Inflation, der 2011 steigenden Beiträge für Arbeitslosenversicherung und Erwerbsersatz, der höheren Mehrwertsteuer und den weiterhin explodierenden Krankenkassenprämien nur noch Brosamen", hiess es.
Zu negativMit ihren Prognosen für das vergangene Jahr hatten sich die CS-Ökonomen allerdings massiv verschätzt, wie deren Chef Martin Neff eingestand. Vor einem Jahr hatten sie einen Rückgang der Detailhandelsumsätze um 0,5 Prozent vorausgesagt.
Die Schweizer Wirtschaft habe sich von der Rezession schneller erholt als erwartet. Der Detailhandelsumsatz dürfte nominal 2010 um gut 2 Prozent gestiegen sein, sagte Neff am Rande im Gespräch mit der Nachrichtenagentur SDA.
Wichtige Indikatoren wie die Konsumentenstimmung oder die Arbeitslosigkeit hätten sich in einem Ausmass erholt, wie dies kaum jemand erwartet hätte. Zudem sei die Einwanderung auch im vergangenen Jahr ein Wachstumstreiber geblieben. Knapp 60'000 neue Einwohner hätten mit Konsumgütern, vom morgendlichen Gipfeli bis zum neuen Flachbild-TV, versorgt werden müssen.

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SDA-ATS