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Dänemark hat zum dritten Mal den Eurovision Song Contest gewonnen. Die erst 20-jährige Sängerin Emmelie de Forest setzte sich im schwedischen Malmö mit dem Ohrwurm "Only Teardrops" klar gegen die europäische Konkurrenz durch.

Auf den zweiten Platz schaffte es der Sänger Farid Mammadov aus Aserbaidschan mit seiner Ballade "Hold me". Rang drei belegte die ukrainische Sängerin Zlata Ognevich mit dem Lied "Gravity".

Das im Vergleich zu den Vorjahren eher bescheidene und vor allem selbstironische Finale in Malmö ging vor geschätzten 125 Millionen Fernsehzuschauern und etwa 11'000 Fans in der Halle über die Bühne.

Sterntaler-Mädchen

Siegerin Emmelie, die - barfuss und mit Trommlern - wie aus einem Andersen-Märchen auftrat, wirkte wie eine Art Sterntaler-Mädchen oder kleine Meerjungfrau. Sie war bereits seit Wochen als eindeutige Favoritin gehandelt worden.

Trotzdem konnte sie ihren Triumph kaum fassen: "Ich war total schockiert, als ich begriff, dass wir gewonnen haben", sagte Emmelie nach der Bekanntgabe des Ergebnisses.

Damit dürfte der Grand Prix im kommenden Jahr in dänischen Hauptstadt Kopenhagen ausgetragen werden - nur wenige Kilometer - über die Öresundbrücke - von Malmö entfernt.

Schweiz belegte Platz 13

26 Lieder konkurrierten beim ESC-Finale um den Sieg. 13 Länder waren bereits in den Halbfinals ausgeschieden, darunter auch die Schweiz. Die Heilsarmee-Band Takasa - "The artists known as Salvation Army" vermochte mit ihrem Song "You and me" die Fernsehzuschauerinnen und -zuschauer am Donnerstag nicht zu überzeugen.

Nach Angaben der Veranstalter vom Samstagabend landete das Sextett um den 95-Jährigen Thuner ESC-Altersrekordler Emil Ramsauer auf Platz 13 von 17 Teilnehmern. Der Schweizer Beitrag erhielt lediglich 41 Punkte. Für den Finaleinzug wäre mindestens 63 nötig gewesen.

Takasa war bereits die sechste Schweizer Formation seit der Einführung der Halbfinale, die vorzeitig ausschied. In den Final brachten es nur 2005 der "Schweizer" Beitrag der Estninnen Vanilla Ninja, 2006 derjenige der multinationalen Band six4one und 2011 die Baslerin Anna Rossinelli.

Takasa ist im Scheitern in guter Gesellschaft: Auch DJ BoBo und Michael von der Heide erreichten das Endspiel in der Vergangenheit nicht.

Brav und gruselig

Die diesjährige Ausgabe des europäischen Wettbewerbs war bestimmt von auffällig vielen braven Sängern im Konfirmanden-Stil und Sängerinnen auf Hebebühnen. Einen bleibenden Eindruck hinterliessen in der Show Frankreich, Finnland, Norwegen und die Niederlande.

Den gruseligsten Auftritt legte Rumänien mit dem Sänger Cezar hin, der als hoch singender Countertenor irgendwo zwischen Graf Dracula, Falco und Boy George anzusiedeln war.

Nächster Termin bereits bekannt

Der weltbekannte Musikwettbewerb fand in diesem Jahr in Schweden statt, weil 2012 die Schwedin Loreen mit ihrem Lied "Euphoria" den ESC gewonnen hatte.

Der 59. Eurovision Song Contest im kommenden Jahr hat bereits einen Termin: Für das Finale gab die European Broadcasting Union (EBU) den 17. Mai 2014 bekannt, die Halbfinals sollen am 13. und 15. Mai stattfinden.

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SDA-ATS